Umbau der Tier­hal­tung – Özde­mir wehrt sich gegen Kritik

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Cem Özde­mir weist die Kri­tik des Bau­ern­ver­bands an der geplan­ten För­de­rung für den Umbau der Tier­hal­tung scharf zurück. „Ich will, dass auch in Zukunft gutes Fleisch aus Deutsch­land kommt. Dafür müs­sen wir die Tier­hal­tung zukunfts­fä­hig auf­stel­len”, sag­te der Grü­nen-Poli­ti­ker den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Mon­tag­aus­ga­ben).

„Unser Ziel ist es, dass weni­ger Tie­re bes­ser gehal­ten wer­den – und die Land­wir­te dafür staat­lich hono­riert wer­den.” Dafür gebe es eine brei­te gesell­schaft­li­che Mehr­heit. Özde­mir sag­te wei­ter: „Kein ein­zi­ger Betrieb ist ver­pflich­tet, sei­ne Stäl­le umzu­bau­en, den Tier­be­stand zu redu­zie­ren oder Schwei­ne tier­ge­rech­ter zu hal­ten. Wer aber auf eine bes­se­re und zukunfts­fä­hi­ge Tier­hal­tung setzt und damit einen Bei­trag zum Kli­ma- und Umwelt­schutz leis­tet, wird dabei künf­tig zuver­läs­sig und aus­rei­chend vom Staat finan­zi­ell unter­stützt.” Der Bau­ern­ver­band hat­te die För­der­plä­ne für höhe­re Stan­dards in den Stäl­len kri­ti­siert. Geför­dert wer­den sol­len „tier- und umwelt­ge­rech­te” Neu- und Umbau­ten von Stäl­len sowie lau­fen­de Mehr­kos­ten einer bes­se­ren Hal­tung. Die Ampel-Koali­ti­on will als „Anschub­fi­nan­zie­rung” bis 2026 eine Mil­li­ar­de Euro bereitstellen.

Foto: Kühe, über dts Nachrichtenagentur

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