Uni­on gegen gene­rel­les Feuerwerksverbot

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Die Uni­on stellt sich trotz zahl­rei­cher Atta­cken auf Ein­satz­kräf­te in der Sil­ves­ter­nacht gegen ein all­ge­mei­nes Böl­ler­ver­bot. Das Ver­hal­ten von Kri­mi­nel­len dür­fe nicht bedeu­ten, „dass auch die vie­len fried­lich Fei­ern­den einem gene­rel­len Feu­er­werks­ver­bot unter­lie­gen soll­ten”, sag­te Uni­ons-Par­la­ments­ge­schäfts­füh­rer Thors­ten Frei (CDU) der „Rhei­ni­schen Post”. Die Angrif­fe auf Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­kräf­te in der Sil­ves­ter­nacht bezeich­ne­te er als „gera­de­zu absurd und verachtenswert”. 

Für ein sol­ches Ver­hal­ten fehl­ten die Wor­te. Vor allem aber sei­en die Atta­cken straf­bar, so Frei. „Gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung, Sach­be­schä­di­gung, Behin­de­rung von Ret­tungs­kräf­ten. Das sind kei­ne Kava­liers­de­lik­te und die Taten müs­sen daher mit aller Schär­fe ver­folgt wer­den.” Mit Blick auf Ver­bo­te, füg­te der CDU-Poli­ti­ker hin­zu, dass die Kom­mu­nen bereits die Mög­lich­keit hät­ten, „an bestimm­ten Orten und zu bestimm­ten Zei­ten ein Feu­er­werks­ver­bot zu ver­hän­gen”. Das sei „ver­nünf­tig”. Ein dar­über hin­aus gehen­des gene­rel­les Feu­er­werks­ver­bot „wäre hin­ge­gen ein unver­hält­nis­mä­ßi­ger Ein­griff in Frei­heits­rech­te”, sag­te Frei.

Foto: Sil­ves­ter-Böl­ler, über dts Nachrichtenagentur

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.