USA ver­spre­chen Ukrai­ne wei­te­re mil­li­ar­den­schwe­re Militärhilfe

Washington/Kiew (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Unmit­tel­bar vor Beginn der Kon­fe­renz auf dem US-Mili­tär­stütz­punkt Ram­stein in Rhein­land-Pfalz haben die USA der Ukrai­ne wei­te­re Unter­stüt­zung im Umfang von 2,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zuge­sagt. Das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um in Washing­ton teil­te mit, es gehe unter ande­rem um 59 Kampf­fahr­zeu­ge vom Typ Brad­ley, 90 gepan­zer­te Mann­schafts­trans­por­ter vom Typ Stry­ker, acht Aven­ger-Luft­ab­wehr­sys­te­me, Zehn­tau­sen­de von Artil­le­rie­gra­na­ten, rund 2.000 Pan­zer­ab­wehr­ra­ke­ten sowie Muni­ti­on für das Rake­ten­wer­fer-Artil­le­rie­sys­tem HIMARS. Der Ukrai­ni­sche Prä­si­dent bedank­te sich am Frei­tag­mor­gen für die erneu­te Zusa­ge und die „uner­schüt­ter­li­che Unter­stüt­zung”: Die sei wich­tig für den Kampf gegen den Aggres­sor. Damit steigt auch der Druck auf Deutsch­land, wei­te­re Hil­fe und ins­be­son­de­re die Lie­fe­rung von Leo­pard-Kampf­pan­zern locker zu machen. 

Die Bun­des­re­gie­rung hat­te Letz­te­res mit dem Argu­ment abge­lehnt, kei­ne Allein­gän­ge unter­neh­men zu wol­len. Der neue Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us (SPD) stell­te in Aus­sicht, dass ein Ent­schei­dung hier­zu in Kür­ze fal­len könnte.

Foto: Ukrai­ni­sche Flag­ge, über dts Nachrichtenagentur

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