Ver­brau­cher­schüt­zer for­dern Wer­be­ver­bot für unge­sun­de Lebensmittel

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Ver­brau­cher­zen­tra­le Bun­des­ver­band (VZBV) for­dert ein TV-Wer­be­ver­bot für unge­sun­de Lebens­mit­tel im Zeit­raum zwi­schen 6 und 23 Uhr. Aktu­el­le Daten zeig­ten, dass Kin­der fast die Hälf­te der TV-Wer­bung für unge­sun­de Lebens­mit­tel im Umfeld von For­ma­ten sehen wür­den, die nicht für sie bestimmt sind. „Kin­der schau­en nicht nur Kin­der­sen­dun­gen, son­dern sehen auch am Abend fern”, sag­te VZBV-Che­fin Ramo­na Pop. 

Sie for­der­te des­halb Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Cem Özde­mir (Grü­ne) auf, des­sen Behör­de auch zustän­dig für Ver­brau­cher­schutz ist, den ange­kün­dig­ten Geset­zes­ent­wurf nun auch zügig vor­zu­le­gen. Durch ihn sol­len Kin­der bes­ser vor Wer­bung mit unge­sun­den Lebens­mit­teln geschützt wer­den. „Knapp neun von zehn Lebens­mit­tel, die sich an Kin­der rich­ten, ent­spre­chen nicht den Emp­feh­lun­gen der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on, sind also zu süß, sal­zig oder fet­tig”, so Pop.

Foto: Bur­ger, über dts Nachrichtenagentur

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