Ver­ei­nig­te Staa­ten errei­chen Schulden-Obergrenze

Washing­ton (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Bun­des­haus­halt der Ver­ei­nig­ten Staa­ten hat am Don­ners­tag die Schul­den-Ober­gren­ze erreicht. Um einen Zah­lungs­aus­fall vor­erst zu ver­mein­den, hat Finanz­mi­nis­te­rin Janet Yel­len außer­or­dent­li­che Schrit­te ergrif­fen. In einem Brief an den Spre­cher des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses, den repu­bli­ka­ni­schen Abge­ord­ne­ten Kevin McCar­thy, kün­dig­te sie an, Zah­lun­gen an Pen­si­ons­fonds auszusetzen. 

In der ver­gan­ge­nen Woche hat­te sie den US-Kon­gress dazu auf­ge­for­dert, ein Gesetz zur Erhö­hung des Schul­den-Limits zu ver­ab­schie­den. „Wenn die Regie­rung ihren Ver­pflich­tun­gen nicht nach­kommt, wür­de dies der US-Wirt­schaft, dem Lebens­un­ter­halt aller Ame­ri­ka­ner und der welt­wei­ten Finanz­sta­bi­li­tät irrepa­ra­blen Scha­den zufü­gen”, schrieb sie. Die Repu­bli­ka­ner wol­len einer Erhö­hung nur unter bestimm­ten Bedin­gun­gen zustim­men. Ins­be­son­de­re die Abge­ord­ne­ten, die Reprä­sen­tan­ten­haus-Spre­cher McCar­thy für sei­ne Wahl gewin­nen muss­te, haben sich bis­lang für eine deut­li­che Ver­klei­ne­rung des US-Haus­halts ausgesprochen.

Foto: Dol­lar­schein, über dts Nachrichtenagentur

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