Ver­kehrs­mi­nis­ter ver­spricht aus­rei­chend Geld für die Bahn

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­ter Vol­ker Wis­sing (FDP) ver­spricht aus­rei­chend Geld für die Bahn. „Der Bahn wird das Geld zur Ver­fü­gung gestellt, was sie braucht, die Bahn ist voll aus­fi­nan­ziert – auch für das Jahr 2023 – was die lau­fen­den Pro­jek­te angeht”, sag­te er am Sonn­tag im ARD-Maga­zin „Bericht aus Ber­lin”. Der­zeit sei die Schie­ne „in einem schlim­men Zustand”, so der Minister. 

Gleich­zei­tig mach­te er gro­ße Ver­spre­chun­gen: „Wir wer­den ein Hoch­leis­tungs­netz schaf­fen, Kor­ri­dor­sa­nie­rung auf den Weg brin­gen, damit schnell mehr Kapa­zi­tä­ten kom­men. Wir wer­den die Schie­ne tech­nisch auf­rüs­ten mit moder­ner Signa­li­sie­rung. Wir wer­den sie digi­ta­li­sie­ren. Und wir bau­en sie aus.” Die Ried­bahn, also die Bahn­stre­cke Mann­heim-Frank­furt am Main, wer­de grund­le­gend saniert, was „dann deut­li­che Ver­bes­se­run­gen im Netz” geben wer­de, aller­dings auch über eine hal­be Mil­li­ar­de Euro zusätz­lich kos­te. Gleich­zei­tig ver­sprach Wis­sing, die Ver­ein­ba­rung aus dem Koali­ti­ons­ver­trag umzu­set­zen, wonach Pla­nungs­zei­ten für Ver­kehrs­pro­jek­te min­des­tens hal­biert wer­den sol­len. „Fort­schritt – der kann nicht auf die nächs­ten zehn, 20 Jah­re ver­scho­ben wer­den, dafür haben wir kei­ne Zeit mehr, wir sehen das ja bei der Bahn”, so der Minis­ter. Im Gespräch ist unter ande­rem, dass für mehr Ver­kehrs­pro­jek­te das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt erst­in­stanz­lich zustän­dig sein soll, damit Wider­spruchs­rech­te erschwert wer­den oder wegfallen.

Foto: Arbei­ter auf Gleis­an­la­ge, über dts Nachrichtenagentur

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