Vor­rang für Ener­gie­trans­por­te auf der Schie­ne wird verlängert

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Zur Siche­rung der Ener­gie­ver­sor­gung in Deutsch­land sol­len im Schie­nen­ver­kehr Trans­por­te von Koh­le, Öl und Trans­for­ma­to­ren wei­ter­hin Vor­rang vor dem Per­so­nen­ver­kehr und ande­ren Güter­trans­por­ten bekom­men. Die Bun­des­re­gie­rung will die dafür not­wen­di­ge Rechts­ver­ord­nung bis zum 31. März 2024 ver­län­gern, berich­tet die „Rhei­ni­sche Post”. Sie war auf sechs Mona­te bis Ende Febru­ar befristet. 

Es gebe nach wie vor „ein drin­gen­des Bedürf­nis für eine Prio­ri­sie­rung der schie­nen­ge­bun­de­nen Trans­por­te von Ener­gie­trä­gern und Groß­trans­for­ma­to­ren”, heißt es in der Ver­ord­nung. „Die­ses wird vor­aus­sicht­lich auch min­des­tens über den Win­ter 2023/24 hin­aus fort­be­stehen.” Bis eine siche­re Gas­ver­sor­gung für die Gas­kraft­wer­ke vor­aus­sicht­lich Anfang 2024 wie­der her­ge­stellt sei, müs­se gewähr­leis­tet wer­den, „dass die Koh­le­kraft­werks­stand­or­te ins­be­son­de­re in Süd­deutsch­land jeder­zeit mit aus­rei­chend Koh­le ver­sorgt wer­den kön­nen”. Die Regie­rung rech­net zugleich mit nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen für Bahn­rei­sen­de. Auf­grund der „vor­ran­gi­gen Abwick­lung” von Trans­por­ten wür­den Per­so­nen­ver­keh­re „ersatz­los aus­fal­len bezie­hungs­wei­se zeit­lich ver­scho­ben”. Die zustän­di­gen Res­sorts befän­den sich daher im Aus­tausch zur Abmil­de­rung der mög­li­chen Belas­tun­gen für Fahrgäste.

Foto: Güter­zug, über dts Nachrichtenagentur

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