Weber bringt Met­so­la als mög­li­che EVP-Spit­zen­kan­di­da­tin ins Spiel

Ber­lin (dts Nach­rich­ten­agen­tur) – Der Vor­sit­zen­de der Euro­päi­schen Volks­par­tei, Man­fred Weber (CSU), hat neben Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ursu­la von der Ley­en (CDU) auch Par­la­ments­prä­si­den­tin Rober­ta Met­so­la als mög­li­che Spit­zen­kan­di­da­tin für die Euro­pa­wahl im kom­men­den Jahr genannt. „Die EVP ist gut auf­ge­stellt mit zwei sehr fähi­gen Frau­en in Spit­zen­po­si­tio­nen. Ursu­la von der Ley­en und Rober­ta Met­so­la sind über­zeu­gen­de Per­sön­lich­kei­ten mit unter­schied­li­chem Pro­fil”, sag­te der stell­ver­tre­ten­de CSU-Vor­sit­zen­de den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Don­ners­tag­aus­ga­ben).

„Bei­de wären her­vor­ra­gen­de Spit­zen­kan­di­da­tin­nen.” Weber ver­wies dar­auf, dass von der Ley­en vor ein paar Tagen erklärt habe, „dass sie noch nicht ent­schie­den hat, ob sie für eine zwei­te Amts­zeit als Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin zur Ver­fü­gung steht”. Eine zwei­te eige­ne Kan­di­da­tur strebt Weber nach eige­nem Bekun­den aller­dings nicht an. „Ich sehe mei­ne Haupt­auf­ga­be dar­in, die EVP zu füh­ren und den Aus­wahl­pro­zess zu mode­rie­ren”, sag­te er. Weber warn­te davor, dass der Spit­zen­kan­di­dat der sieg­rei­chen Par­tei wie­der nicht als Kom­mis­si­ons­prä­si­dent zum Zug kom­men könn­te. „Wir sind bei der Über­ar­bei­tung des euro­päi­schen Wahl­rechts lei­der nicht vor­an­ge­kom­men”, sag­te er. „Des­halb muss der poli­ti­sche Wil­le im Vor­der­grund ste­hen. 2019 haben wir eine schwe­re Nie­der­la­ge erlebt – ich per­sön­lich als Spit­zen­kan­di­dat der EVP, aber auch die euro­päi­sche Demo­kra­tie”, so Weber. „Das darf sich nicht wiederholen.”

Foto: EU-Fah­nen, über dts Nachrichtenagentur

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