Poli­tik: Par­tei AfD ver­langt sofor­ti­gen Bun­des­wehr-Abzug aus dem Irak

Bundeswehr - Militär - Soldaten - Personen - Waffen - Uniform - WieseFoto: Deutsche Bundessoldaten mit Gewehren, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der ver­tei­di­gungs­po­li­ti­sche Spre­cher der AfD-Bun­des­tags­frak­ti­on hat ange­sichts der Kri­se zwi­schen den USA und dem Iran einen sofor­ti­gen Abzug der Bun­des­wehr aus dem Irak gefordert.

Die Bun­des­re­gie­rung müs­se die Sol­da­ten jetzt abzie­hen, „um nicht aus einem geord­ne­ten Abzug eine Eva­ku­ie­rungs­ope­ra­ti­on wer­den zu las­sen”, ließ sich Rüdi­ger Lucas­sen am Sonn­tag zitie­ren. Der­zeit sei­en von den 120 im Irak in der Mis­si­on „Coun­ter Daesh” ein­ge­setz­ten deut­schen Sol­da­ten eini­ge im US-geführ­ten Haupt­quar­tier in Bag­dad ein­ge­setzt, füg­te er hinzu.

Die AfD-Bun­des­tags­frak­ti­on hat­te zuletzt im Bun­des­tag gegen eine Ver­län­ge­rung des Bun­des­wehr­ein­sat­zes gestimmt, der nach den Wor­ten des AfD-Poli­ti­kers „völ­ker­recht­lich nicht legi­ti­miert” sei. „Ihm wur­de sei­tens der Bun­des­re­gie­rung kei­ne kla­re Ein­satz­stra­te­gie zugrun­de gelegt und eine poli­ti­sche Sta­bi­li­sie­rung des Irak ist aus dem Man­dats­auf­trag nicht erkenn­bar.” Die Bun­des­re­gie­rung betrei­be eine „plan- und ziel­lo­se Poli­tik” auf dem Rücken der Sol­da­ten, so Lucassen.

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