Afgha­ni­stan: Uni­ons­frak­ti­on will wei­ter­hin Abschiebungen

Flüchtlinge - Migration - Personen - Migranten - StromleitungenFoto: Flüchtlinge in einer Reihe, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on ver­tei­digt die Abschie­bun­gen von abge­lehn­ten Asyl­be­wer­bern nach Afghanistan.

„Ins­be­son­de­re Kabul und auch ande­re grö­ße­re Städ­te sind grund­sätz­lich immer im afgha­ni­schen Maß­stab sicher”, sag­te Vize-Vor­sit­zen­de der Uni­ons­frak­ti­on, Thors­ten Frei, am Don­ners­tag im Deutsch­land­funk. Es bestehe nicht grund­sätz­lich eine Gefahr für Leib und Leben. Es kom­me auch auf die unter­schied­li­chen Bevöl­ke­rungs­grup­pen an: „Wäh­rend die schii­ti­schen Haza­ra sicher­lich in einem Groß­teil des Lan­des nicht sicher leben kön­nen, dürf­te für ande­re Volks­grup­pen das Leben wei­test­ge­hend sicher sein”, so Frei.

Dem­nach soll­te man „letzt­lich im Ein­zel­fall prü­fen” ob jemand nach Afgha­ni­stan abge­scho­ben wer­den kön­ne. Wenn das grund­sätz­lich nicht mehr mög­lich sei, so wie es lan­ge Zeit für Syri­en der Fall war, sei das „natür­lich nicht nur eine Ein­la­dung für die etwa 30.000 Men­schen, die wöchent­lich Afgha­ni­stan ver­las­sen, auf schnells­tem Weg nach Deutsch­land zu kom­men”, son­dern auch eine „Ein­la­dung an kri­mi­nel­le Schlep­per­ban­den”, so der CDU-Politiker.

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