Astra­Ze­ne­ca: Bun­des­re­gie­rung hält an Impf-Prio­ri­sie­rung fest

Teststelle - Coronavirus - Impfung - Deutsches Rotes KreuzFoto: Teststelle gegen das Coronavirus vom Deutsches Rotes Kreuz, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Bun­des­re­gie­rung will auch nach der Zulas­sung des Her­stel­lers Astra­ze­ne­ca an der bis­he­ri­gen Prio­ri­sie­rung der Impf­grup­pen festhalten.

Laut einem Refe­ren­ten­ent­wurf des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums zur Neu­fas­sung der Impf­ver­ord­nung, über den die Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Diens­tag­aus­ga­ben) berich­ten, soll es wei­ter­hin bei den der­zei­ti­gen Prio­ri­täts­grup­pen blei­ben. Auch deren Rei­hen­fol­ge soll im Prin­zip die­sel­be bleiben.

In der Grup­pe mit dem höchs­ten Vor­rang bei den Coro­na-Imp­fun­gen sind dem­nach die Über­acht­zig­jäh­ri­gen sowie schwe­re Pfle­ge­fäl­le, die älter als 65 Jah­re sind. Sie erhal­ten den mRNA-Impf­stoff der Her­stel­ler Biontech/Pfizer und Moder­na. Den Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca bekom­men dage­gen all die­je­ni­gen in der höchs­ten Prio­ri­tä­ten­grup­pe, die unter 65 sind. Hier­zu zähl­te auch medi­zi­ni­sches und pfle­ge­ri­sches Per­so­nal. Hin­ter­grund ist, dass das Prä­pa­rat von Astra­Ze­ne­ca in Deutsch­land nur bis zum Alter von 64 zuge­las­sen ist.

Im Fol­gen­den soll dem Refe­ren­ten­ent­wurf zufol­ge dann die zwei­te Prio­ri­tä­ten­grup­pe an die Rei­he kom­men. Von ihnen bekom­men die Über­sieb­zig­jäh­ri­gen sowie Schwer­kran­ke im Alter von über 65 den mRNA-Impf­stoff von Moder­na oder Bio­n­tech. Schwer­kran­ke, die jün­ger sind als 65, sowie Berufs­grup­pen wie Poli­zis­ten mit einem hohem Infek­ti­ons­ri­si­ko erhal­ten dage­gen den Impf­stoff von AstraZeneca.

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