Ber­lin: Klöck­ner will Arbeits­lo­se und Flücht­lin­ge bei Ern­te einsetzen

Weizen - Pflanze - Triticum - Getreide - Feld - BauernhofFoto: Feld voller Weizen auf einem Bauernhof, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Julia Klöck­ner schlägt die Abfe­de­rung feh­len­der Sai­son­ar­bei­ter bei der Ern­te durch den Ein­satz von Asyl­be­wer­bern oder Arbeits­lo­sen vor.

„Bei andau­ern­den Schwie­rig­kei­ten, genü­gend Sai­son­ar­beits­kräf­te zu bekom­men, ist es sinn­voll, die Attrak­ti­vi­tät der Land­wirt­schaft, des Gar­ten- und Wein­baus für geeig­ne­te Arbeits­kräf­te im Inland und auch die Ver­mitt­lungs­tä­tig­keit zu erhöhen.

Die­ses Ange­bot soll­te an Kurz­ar­bei­ten­de, aber auch an Arbeits­lo­se und aner­kann­te Asyl­be­wer­ber, die noch nicht über eine Arbeits­er­laub­nis ver­fü­gen, gerich­tet sein”, schreibt Klöck­ner in einem Brief an den Chef des Bun­des­kanz­ler­amts, über den die „Bild” berich­tet (Frei­tag­aus­ga­be).

Dar­in macht die Minis­te­rin Vor­schlä­ge, um „Eng­päs­se in der Ver­sor­gung” zu ver­mei­den. Vie­le Ern­te­hel­fer kom­men wegen geschlos­se­ner Gren­zen nicht mehr nach Deutsch­land, 200.000 Hel­fer feh­len, Ern­te-Aus­fäl­le dro­hen, berich­tet die Zeitung.

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