Ber­lin: Stär­ke­re Ein­bin­dung von Homo­se­xu­el­len in CDU gefordert

CDU - CDU-Logo - Politiker - Parteimitglied - Anzug - KrawatteFoto: Ein Parteimitglied der CDU, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Til­man Kuban hat sich dafür aus­ge­spro­chen, Homo­se­xu­el­le als Teil der CDU durch eine Ver­an­ke­rung in der Par­tei­sat­zung anzuerkennen.

„Ich wün­sche mir ein posi­ti­ves Signal, dass Homo­se­xu­el­le in der Uni­on noch stär­ker ein­ge­bun­den und ihre The­men gehört wer­den. Daher plä­die­re ich dafür, dass die Grup­pie­rung Schwu­le und Les­ben in der Uni­on in der Par­tei­sat­zung aner­kannt wird”, sag­te Til­man Kuban der „Rhei­ni­schen Post”.

Ob der 800 Mit­glie­der zäh­len­de Bun­des­ver­band der Les­ben und Schwu­len (LSU) in der Sat­zung als Ver­ei­ni­gung wie die Jun­ge Uni­on oder als Son­der­or­ga­ni­sa­ti­on wie die Hoch­schul­grup­pen des RCDS oder als neu­es Netz­werk geführt wer­de, sei eine Form­sa­che, die gera­de in der Struk­tur- und Sat­zungs­kom­mis­si­on bespro­chen wer­de. Gegen die Auf­nah­me als Ver­ei­ni­gung – das sind etwa die JU mit mehr als 100.000 Mit­glie­dern, die Senio­ren-Uni­on und die Frau­en-Uni­on – stem­men sich noch Par­tei­mit­glie­der, die die LSU dafür als zu klein und unbe­deu­tend empfinden.

Ver­ei­ni­gun­gen in der mehr als 400.000 Mit­glie­der zäh­len­den CDU haben beson­de­re Rech­te: Sie kön­nen auf Par­tei­ta­gen Anträ­ge stel­len, haben einen Platz im Bun­des­vor­stand und bekom­men finan­zi­el­le Unter­stüt­zung. Der LSU-Vor­sit­zen­de Alex­an­der Vogt, sag­te: „Die Signa­le ste­hen gut, dass es eine in unse­rem Sin­ne posi­ti­ve Ände­rung des Sta­tus in der CDU geben wird”.

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