Bio­n­tech: Sechs Mil­lio­nen Dosen für Schü­ler laut Jens Spahn

Impfpass - Impfausweis - Impfungen - COVID-19 - Coronavirus - Comirnaty - Februar 2021 - BonnFoto: Impfausweis mit aktueller Impfung gegen das Coronavirus (Bonn), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Für die Erst- und Zweit­imp­fung von Kin­dern und Jugend­li­chen sol­len mehr als sechs Mil­lio­nen Bio­n­tech-Impf­do­sen nötig sein.

Das geht aus einer Vor­la­ge zum Impf­gip­fel her­vor, über die das „Han­dels­blatt” (Frei­tags­aus­ga­be) berich­tet. Der Alters­grup­pe von 12 Jah­ren bis 18 Jah­ren mit ins­ge­samt 5,3 Mil­lio­nen Per­so­nen soll dem­nach bis Ende August min­des­tens eine Erst­imp­fung mög­lich gemacht wer­den. „Zur Pla­nung wird eine Impf­be­reit­schaft von 60 Pro­zent ange­nom­men, so dass der aktu­ell ange­nom­me­ne Bedarf bei jeweils 3,18 Mil­lio­nen Dosen für die Erst- und die Zweit­imp­fung liegt”, heißt es in dem Papier.

Zwei Fak­to­ren wür­den die Pla­nung aller­dings beein­flus­sen: Zum einen sei der zeit­li­che Abstand zwi­schen der Erst- und Zweit­imp­fung noch nicht abseh­bar. In den USA und Kana­da sei­en dafür drei Wochen vor­ge­se­hen. Zudem ste­he die Emp­feh­lung der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on noch aus. Die Län­der sol­len laut des Papiers mit „lan­des­spe­zi­fi­schen Kon­zep­ten” sicher­stel­len, dass die Impf­do­sen gezielt für die Imp­fung der Alters­grup­pe ein­ge­setzt wer­den. „Dies kann bei­spiels­wei­se unter Nut­zung der Impf­zen­tren, unter Betei­li­gung der nie­der­ge­las­se­nen Ärz­te­schaft oder durch ent­spre­chen­de Ange­bo­te in den Schu­len erfolgen”.

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