CDU: Par­tei will umfas­sen­den Bürokratieabbau

Aufsteller - CDU - Partei - PolitikFoto: Aufsteller der Partei CDU, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Uni­on for­dert einen umfas­sen­den Büro­kra­tie­ab­bau. Das geht aus einem Ent­wurf für die „Wei­ma­rer Erklä­rung” her­vor, über die Rhei­ni­sche Post (Frei­tags­aus­ga­be) berichtet.

Dar­in heißt es: „Die Men­ge an Vor­schrif­ten, Nach­weis­pflich­ten und Ver­bo­ten muss weni­ger wer­den”. EU-Regeln, Bun­des­ge­set­ze und Rege­lun­gen der Bun­des­län­der wür­den sich zu oft ver­kno­ten „wie ein falsch auf­ge­roll­tes Woll­knäu­el”, so die CDU. Mit weni­ger und ein­fa­che­ren Vor­schrif­ten lie­ßen sich die Büro­kra­tie­fes­seln lösen, „die der Wirt­schaft und den Inno­va­to­ren in Deutsch­land bis­her ange­legt wer­den”. Und gera­de in Kri­sen­zei­ten brau­che man ein „Belas­tungs­mo­ra­to­ri­um”, for­dert die Uni­on weiter.

Man set­ze daher auf das Prin­zip „One In, Two Out”. Sol­le eine neue Rege­lung getrof­fen wer­den, „müs­sen dafür kon­se­quent an ande­rer Stel­le zwei bestehen­de Regu­lie­run­gen gestri­chen wer­den”. Zudem soll­ten neue Nach­weis­pflich­ten oder Antrags­ver­fah­ren, die zu Mehr­auf­wand für Unter­neh­men und Bür­ger führ­ten, künf­tig erst gel­ten, „wenn gleich­zei­tig eine ein­fa­che, digi­ta­le Umset­zungs­lö­sung zur Ver­fü­gung gestellt wird”, heißt es in dem Papier.

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