Coro­na-Demo: Innen­staats­se­kre­tär Gün­ter Krings für här­te­res Vorgehen

Schild - Wir bestehen auf die ersten 20 Artikel unserer Verfassung - Corona-Demonstration - Skeptiker Foto: Demo von Corona-Skeptikern am 01.08.2020, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Gün­ter Krings hat ein här­te­res Vor­ge­hen gegen Demons­tran­ten gefor­dert, die sich nicht an die Coro­na-Schutz­maß­nah­men halten.

„Es macht kei­nen Sinn, wenn wir uns Regeln geben, die dann nicht durch­ge­setzt wer­den”, sag­te Krings der „Rhei­ni­schen Post”. Man kön­ne gegen Regeln pro­tes­tie­ren oder demons­trie­ren, aber man dür­fe sich nicht ein­fach über sie hin­weg­set­zen, sag­te der CDU-Poli­ti­ker. „Des­halb müs­sen die Ord­nungs­kräf­te künf­tig noch kon­se­quen­ter durch­grei­fen und auch gegen Demons­tran­ten, die Abstands­re­geln nicht ein­hal­ten, wirk­sam Buß­gel­der ver­hän­gen”, sag­te Krings.

Er for­der­te die Städ­te dar­über hin­aus auf, neue Demons­tra­ti­ons-Anmel­dun­gen von Geg­nern der Coro­na-Regeln genau zu prü­fen. „Neue Demons­tra­tio­nen von Ver­an­stal­tern, die bereits gezeigt haben, dass bei ihren Demos mas­siv gegen Regeln ver­sto­ßen wird – wie etwa am 01. August 2020 in Ber­lin – soll­ten grund­sätz­lich ver­bo­ten wer­den”, sag­te der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär im Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um. In Stutt­gart und Dort­mund hat­ten am Wochen­en­de Tau­sen­de gegen die Schutz­maß­nah­men demonstriert.