CSU: Par­tei kri­ti­siert EU wegen ver­spä­te­ter Impfstoffbestellungen

Impfstoff - Coronavirus - Softbox - LKW - Lieferung - Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen - Dezember 2020 - DüsseldorfFoto: Erster Impfstoff für NRW an der Staatskanzlei (Düsseldorf), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die CSU im Bun­des­tag hat die EU wegen ver­spä­te­ter Impf­stoff­be­stel­lun­gen und lang­sa­mer Aus­zah­lun­gen von Hilfs­mit­teln kritisiert.

„Wenn Impf­stof­fe zu spät bestellt, Hilfs­mit­tel nicht aus­ge­zahlt und natio­na­le Maß­nah­men blo­ckiert wer­den, unter­gräbt die EU selbst das Ver­trau­en in die Hand­lungs­fä­hig­keit ihrer Insti­tu­tio­nen”, sag­te CSU-Lan­des­grup­pen­chef Alex­an­der Dob­rindt der „Bild”. Des­halb gel­te: „Wenn Brüs­sel als lang­sa­mer Tan­ker agiert, muss der Bund han­deln”. Es sei daher rich­tig, wenn man bei Fra­gen der Gesund­heits­ver­sor­gung, der Medi­ka­men­te und Impf­stof­fe auch eige­ne Inter­es­sen for­mu­lie­re und danach handele.

Die euro­päi­sche Idee brau­che star­ke Mit­glied­staa­ten in einem star­ken Euro­pa. Euro­pä­isch Ver­ant­wor­tung über­neh­men und natio­nal han­deln sei­en des­halb kein Wider­spruch, son­dern gehör­ten zusam­men für ein sou­ve­rä­nes Euro­pa. Dob­rindts For­de­rung: „Euro­pa hat über­all dort einen Platz, wo es bes­ser ist, aber nicht dort, wo es behä­bi­ger ist”.

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