EU: Mol­da­wi­en und Ukrai­ne bekom­men Kandidatenstatus

Ukraine - Flaggen - Statuen - Gebäude - Fahne - FlaggeFoto: Die Flagge der Ukraine, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Repu­blik Mol­dau und die Ukrai­ne bekom­men offi­zi­ell den Sta­tus als EU-Beitrittkandidaten.

Das beschlos­sen die EU-Staats- und Regie­rungs­chefs am Don­ners­tag, wie Rats­prä­si­dent Charles Michel am Abend mit­teil­te. Zuvor hat­te bereits die EU-Kom­mis­si­on eine ent­spre­chen­de Emp­feh­lung aus­ge­spro­chen und das EU-Par­la­ment mit 529 zu 45 Stim­men eine Ent­schlie­ßung ver­ab­schie­det. Geor­gi­en soll die­ser Sta­tus erst zuge­stan­den wer­den, sobald die Regie­rung bestimm­te, von der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on genann­te Kri­te­ri­en erfüllt.

Die Ukrai­ne und Mol­da­wi­en gesel­len sich damit zu fünf ande­ren Län­dern, die sich bereits „Bei­tritts­kan­di­da­ten” nen­nen dür­fen, aber gleich­zei­tig auch demons­trie­ren, dass mit die­sem Sta­tus kein Auto­ma­tis­mus ver­bun­den ist und es statt­des­sen Jah­re und Jahr­zehn­te bis zu einer Mit­glied­schaft dau­ern kann – oder sie auch gar nicht kommt. Alba­ni­en ist seit 2014 offi­zi­el­ler Kan­di­dat, Ser­bi­en seit 2012, Mon­te­ne­gro seit 2010, Nord­ma­ze­do­ni­en, damals noch unter ande­rem Namen, seit 2005, und die Tür­kei sogar seit 1999.

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