EU: Ursu­la von der Ley­en bestä­tigt wei­te­re 300 Mil­lio­nen Impfdosen

Impfstoff - Coronavirus - Softbox - LKW - Lieferung - Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen - Dezember 2020 - DüsseldorfFoto: Erster Impfstoff für NRW an der Staatskanzlei (Düsseldorf), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Euro­päi­sche Uni­on bestell­te erneut bei Bio­n­tech wei­te­re 300 Mil­lio­nen Impf­do­sen gegen das Coronavirus.

Das teil­te Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten Ursu­la von der Ley­en am Frei­tag mit. Dies sei eine Ver­dop­pe­lung der bis­he­ri­gen Kapa­zi­tät bezüg­lich die­ses Her­stel­lers. 75 Mil­lio­nen Dosen aus der zusätz­li­chen Ver­ein­ba­rung soll­ten im zwei­ten Quar­tal gelie­fert wer­den, der Rest im drit­ten und vier­ten Quar­tal, sag­te von der Leyen.

Kri­tik an der Beschaf­fungs­stra­te­gie und den im Ver­gleich mit man­chen Län­dern lang­sam anlau­fen­den Imp­fun­gen wisch­te von der Ley­en bei­sei­te. Es wer­de „mehr als genü­gend Impf­stoff” in „einem ver­läss­li­chen Zeit­rah­men” zur Ver­fü­gung ste­hen. Auch dass die EU die Ver­hand­lun­gen für die Mit­glieds­län­der über­nom­men habe, habe sich bewährt. „Wir haben die gemein­sa­me Markt­macht, das zeigt sich auch heu­te wie­der”, sag­te von der Ley­en. Unter ande­rem aus Deutsch­land war zuletzt Kri­tik an der EU laut und ein natio­na­ler Allein­gang gefor­dert worden.

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