FDP: Par­tei for­dert schnel­le Über­ar­bei­tung der Gasumlage

Gas - Schachtdeckel - Abdeckung - Gusseisen - Kanaldeckel - StraßeFoto: Gasschachtdeckel auf einer öffentlichen Straße, Uruheber: dts Nachrichtenagentur

Die FDP hat Robert Habeck auf­ge­for­dert, sei­ne Plä­ne für eine Gas­um­la­ge schnell nach­zu­schär­fen, um uner­wünsch­te Zusatz­ge­win­ne ein­zel­ner Ener­gie­un­ter­neh­men zu verhindern.

„Die Gas­um­la­ge ist ein Instru­ment, das in Schief­la­ge gera­te­ne Unter­neh­men sta­bi­li­sie­ren soll”, sag­te der ener­gie­po­li­ti­sche Spre­cher der FDP-Bun­des­tags­frak­ti­on, Micha­el Kru­se, der „Rhei­ni­schen Post” (Don­ners­tag­aus­ga­be). „Es soll­ten damit aus­schließ­lich Unter­neh­men unter­stützt wer­den, die sich in einer markt­ge­fähr­den­den Schief­la­ge befin­den. Minis­ter Habeck wäre gut bera­ten, an die­ser Stel­le nach­zu­schär­fen und die Grund­la­ge für die Umla­ge anzu­pas­sen”, so Kruse.

Die Dis­kus­si­on über eine Über­ge­winn­steu­er sei nur theo­re­ti­scher Natur, denn in der Pra­xis wer­de sich eine sol­che Steu­er nicht umset­zen las­sen. „Ich ver­traue hier voll und ganz in den Markt und die Auf­sichts­be­hör­den, dass ein Miss­brauch der Markt­la­ge, wenn er statt­fin­den soll­te, ent­spre­chend geahn­det wird”, sag­te der FDP-Poli­ti­ker. „Eine zusätz­li­che Gas­steu­er ist eben­falls kei­ne Lösung, da sie nur die Gas­prei­se wei­ter erhö­hen und die Ver­brau­cher belas­ten wür­de. Wir brau­chen wei­te­re Ent­las­tun­gen und nicht Belas­tun­gen”, sag­te er.

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