Poli­tik: Tors­ten Voß für Rück­nah­me deut­scher IS-Kämpfer

Syrische Flagge - Syrien - Flaggen - Menschen - hissenFoto: Menschen mit einer syrischen Flagge hissend, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Ham­burgs obers­ter Ver­fas­sungs­schüt­zer Tors­ten Voß hat sich für die Rück­nah­me deut­scher IS-Kämp­fer aus Syri­en ausgesprochen.

Deutsch­land sei „nach Völ­ker­recht bis­her grund­sätz­lich dazu ver­pflich­tet, Men­schen wie­der auf­zu­neh­men, wenn sie die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit besit­zen”, sag­te Voß der „Welt” (Sams­tags­aus­ga­be). Die Sicher­heits­be­hör­den hier­zu­lan­de stell­ten sich dar­auf bereits ein.

Gleich­zei­tig stell­te der Ham­bur­ger Ver­fas­sungs­schutz­chef klar, dass von IS-Rück­keh­rern ein erns­tes Sicher­heits­ri­si­ko aus­ge­he. „Gewalt­ori­en­tier­te Dschi­ha­dis­ten haben immer das Poten­zi­al, Anschlä­ge zu bege­hen”, sag­te Voß. Der­zeit lägen kei­ne kon­kre­ten Hin­wei­se vor, aber die Gefähr­dungs­la­ge sei unver­än­dert hoch. In Ham­burg leb­ten aktu­ell 32 IS-Rück­keh­rer, so Ham­burgs obers­ter Ver­fas­sungs­schüt­zer wei­ter. „Was uns auf­fällt: Fast alle keh­ren grund­sätz­lich in ihr altes Umfeld zurück”, in die „sala­fis­ti­sche Sze­ne”, sag­te Voß der „Welt”.

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