Lob­by­re­gis­ter: Der­zeit 28 Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te in der Datenbank

Bundestag - Sitzung - Saal - Sitze - Personen - Stühle - VersammlungFoto: Konstituierende Sitzung des Bundestages am 24.10.2017, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Zahl­rei­che Abge­ord­ne­te im Deut­schen Bun­des­tag sind par­al­lel als Funk­tio­nä­re von Lob­by­ver­bän­den im Lob­by­re­gis­ter verzeichnet.

Das berich­tet die Wochen­zei­tung „Die Zeit”. Ins­ge­samt 28 Par­la­men­ta­ri­er sind dem­nach im Vor­stand, Prä­si­di­um oder Bei­rat von Inter­es­sen­or­ga­ni­sa­tio­nen tätig, die sich im Lob­by­re­gis­ter des Bun­des­tags ein­ge­tra­gen haben. Die Abge­ord­ne­ten von CDU/CSU, SPD, FDP und den Grü­nen enga­gie­ren sich unter ande­rem in Lob­by­ver­ei­nen der Rüs­tungs­in­dus­trie, der Ener­gie­bran­che oder einer Handelskammer.

Gegen­über der „Zeit” wie­sen die Abge­ord­ne­ten einen Inter­es­sen­kon­flikt von sich. Der frü­he­re CSU-Ver­kehrs­mi­nis­ter Peter Ram­sau­er etwa sag­te, er habe die Inter­es­sen der Ghor­fa Arab-Ger­man Cham­ber of Com­mer­ce and Indus­try e.V., deren Prä­si­dent er ist, „nie im Bun­des­tag vertreten”.

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