Lock­down: Städ­te­tag offen für wei­te­re Ver­schär­fung der Regeln

Polizei - Weste - Funk - Polizeifunk - Handfunk - PolizistFoto: Ein Polizist mit Handfunkgerät, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Burk­hard Jung hat sich hin­ter Über­le­gun­gen der Bun­des­re­gie­rung gestellt, die Coro­na-Schutz­vor­schrif­ten wei­ter zu verschärfen.

„Der Lock­down hat bis­her zu wenig bewirkt”, sag­te Jung den Zei­tun­gen der Fun­ke-Medi­en­grup­pe (Sams­tag­aus­ga­ben). Daher könn­ten die Beschrän­kun­gen nicht gelo­ckert wer­den. Bei der Bund-Län­der-Schal­te am Diens­tag müs­se „über­legt wer­den, wo die Infek­tio­nen her­kom­men und ob wei­te­re Berei­che in die Beschrän­kun­gen ein­be­zo­gen wer­den müssen”.

Für Schu­len und Kitas sehe er „der­zeit in der Regel kei­ne Öff­nungs­per­spek­ti­ve”, füg­te Jung hin­zu, der auch Leip­zi­ger Ober­bür­ger­meis­ter ist. „Wir wis­sen, dass der Lock­down und eine erneu­te Ver­län­ge­rung Fami­li­en und Kin­dern viel abver­langt. Doch auch bei Schu­len und Kitas muss dar­auf geach­tet wer­den, die Kon­tak­te so gering wie mög­lich zu hal­ten”, sag­te er. Die Lage sei wei­ter sehr ernst, die Zahl der täg­li­chen Toten erschre­ckend, sag­te der Städ­te­tags­prä­si­dent. „Und die Coro­na-Muta­tio­nen machen das Infek­ti­ons­ge­sche­hen noch unberechenbarer”.

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