Müns­ter: Baer­bock nach G7-Außen­mi­nis­ter­tref­fen zufrieden

Lambertikirche - Münster - NRW - Gebäude - Kirche - StadtFoto: Lambertikirche in Münster, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Außen­mi­nis­te­rin Anna­le­na Baer­bock hat sich nach dem Abschluss des G7-Außen­mi­nis­ter­tref­fens zufrie­den gezeigt.

„Die G7 sind in die­sem Jahr zu einem ein­ge­spiel­ten Team der Kri­sen­be­wäl­ti­gung gewor­den”, sag­te Baer­bock in Müns­ter. Den G7-Rekord von bis­lang zehn Außen­mi­nis­ter-Tref­fen habe man nicht auf der Basis einer eit­len Suche nach Best­wer­ten auf­ge­stellt, son­dern weil „wir uns von Anfang an dar­auf kon­zen­triert haben, uns so eng wie mög­lich abzustimmen”.

Die Ukrai­ne sol­le „so gut wie nur irgend­wie mög­lich” in ihrem „Über­le­bens­kampf” unter­stützt wer­den. Nun hät­ten sich die G7 neben Win­ter­hil­fen für die Ukrai­ne dar­auf ver­stän­digt, mit einem Koor­di­nie­rungs­me­cha­nis­mus Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen gemein­sam zu ergän­zen. „Wir waren uns vor 254 Tagen einig und sind es auch wei­ter”, so Baer­bock. Man ste­he an der Sei­te der Ukrai­ne, solan­ge die­se die G7 brauche.

In Bezug auf das The­ma Kli­ma­schutz sag­te die Außen­mi­nis­te­rin zum Tref­fen des Wirt­schafts­fo­rums: „Mehr als je zuvor müs­sen wir uns bewusst machen, dass die­se Wirt­schaft, dass unser Reich­tum auch einen Preis hat­te, auf den wir nicht nur stolz sein kön­nen”. Die Kli­ma­kri­se bedro­he „unser aller Sicher­heit und ist damit die exis­ten­zi­el­le Kri­se unse­res Jahr­hun­derts”, so Baer­bock. Die G7 hät­ten daher in die­sem Jahr die voll­stän­di­ge Dekar­bo­ni­sie­rung des Strom­sek­tors bis 2035, kon­kre­te Schrit­te für den Koh­le­aus­stieg sowie Ener­gie­part­ner­schaf­ten auf den Weg gebracht.

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