NRW: Armin Laschet ver­tei­digt Ent­schei­dung für Teil-Lockdown

Einkaufswagen - Drahtkorb - Schubwagen - REWE - SupermarktFoto: Einkaufswagen vor einem Supermarkt, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nord­rhein-West­fa­lens Minis­ter­prä­si­dent hat die Ent­schei­dung ver­tei­digt, es vor eini­gen Wochen zunächst mit einem Teil-Lock­down ver­sucht zu haben.

„Natür­lich haben vie­le Wis­sen­schaft­ler immer mal wie­der etwas gesagt, aber ich ken­ne kei­nen, der uns vor acht Wochen gesagt hät­te, macht jetzt einen tota­len Lock­down. Wir haben ja alle Maß­nah­men gemacht, es war ja immer das Argu­ment der Bun­des­kanz­le­rin und der Minis­ter­prä­si­den­ten damit eben Weih­nach­ten es anders sein könn­te”, sag­te er der RTL/n‑tv-Redak­ti­on.

Vor einem erneu­ten Tref­fen zwi­schen Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel und den 16 Minis­ter­prä­si­den­ten der Län­der sprach sich Laschet für ein gemein­schaft­li­ches Vor­ge­hen und für einen bun­des­wei­ten Lock­down noch vor Weih­nach­ten aus. Die Ein­schät­zung, dass der Teil-Lock­down aus­reicht, habe sich lei­der nicht bewahr­hei­tet und des­halb sei jetzt die­se Ent­schei­dung erfor­der­lich. „Klar, schnell, am bes­ten schon mor­gen. Ich wün­sche mir, dass wir in der Lage sind bun­des­ein­heit­lich zu ent­schei­den, schnell zu ent­schei­den, kon­se­quent zu ent­schei­den und damit auch die Bot­schaft her­aus­ge­ben: Egal wie die Inzi­den­zen in Deutsch­land sind, ob hoch oder tief, wir alle ste­hen zusam­men und machen jetzt die­sen Lockdown”.

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