NRW: Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet will star­ke FDP

Wahlplakate - FDP - Wir warten nicht länger - CDU - Erfolgreich für DeutschlandFoto: Wahlplakate der FDP und CDU nebeneinander in der Öffentlichkeit, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Minis­ter­prä­si­dent von Nord­rhein-West­fa­len Armin Laschet will eine star­ke FDP im nächs­ten deut­schen Parlament.

Seit 2017 regie­re er nun in NRW zusam­men mit den Libe­ra­len – „ers­tens aus Über­zeu­gung, zwei­tens mit Freu­de und drit­tens – so glau­be ich sagen zu kön­nen – ziem­lich erfolg­reich”, sag­te der Bewer­ber für den Vor­sitz der CDU der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Sonn­tags­zei­tung”. In Bezug auf künf­ti­ge Kon­stel­la­tio­nen füg­te er an: „Ich wün­sche mir eine star­ke FDP im nächs­ten Bundestag”.

Etwas distan­zier­ter äußer­te Laschet sich über die Grü­nen. Deren Co-Vor­sit­zen­der Robert Habeck sei zwar „mensch­lich sym­pa­thisch”, in der Poli­tik gebe es aller­dings auch „eini­ges”, was tren­ne. Das gel­te auch für Anna­le­na Baer­bock, wel­che die Grü­nen zusam­men mit Habeck führt. Laschet sag­te, mit ihr habe er zwar „viel Über­ein­stim­mung über die Zukunft Euro­pas” fest­ge­stellt, aber bei der „Kern­fra­ge”, also: „wie blei­ben wir Indus­trie­land und schaf­fen die Ener­gie­wen­de”, kon­sta­tie­re er deut­lich ande­re Ansätze.

Der Minis­ter­prä­si­dent ließ offen, ob er sich für einen Sitz im nächs­ten Bun­des­tag bewer­ben wer­de. „Ich schlie­ße weder etwas ein noch aus.” Mit Blick auf eine mög­li­che Kanz­ler­kan­di­da­tur füg­te er an, es habe jeden­falls „Vor­tei­le, wenn ein Regie­rungs­chef auch Mit­glied im Par­la­ment ist”. Das wer­de ent­schie­den, „wenn es ansteht”.

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