Öster­reich: Raz­zia in ÖVP-Par­tei­zen­tra­le und Kanzleramt

Sebastian Kurz - Politiker - ÖsterreichFoto: Österreichischer Politiker "Sebastian Kurz", Urheber: dts Nachrichtenagentur

In Öster­reich haben am Mitt­woch eine Raz­zia in der Zen­tra­le der Regie­rungs­par­tei ÖVP sowie im Kanz­ler­amt durchgeführt.

Das berich­tet die öster­rei­chi­sche Zei­tung „Der Stan­dard” unter Beru­fung auf meh­re­re mit den Vor­gän­gen ver­trau­te Per­so­nen. Im Visier der Maß­nah­men habe das „engs­te Umfeld” von Kanz­ler Sebas­ti­an Kurz gestan­den, hieß es. Auch Smart­pho­nes sei­en sicher­ge­stellt wor­den. Die ÖVP habe die Durch­su­chun­gen bestä­tigt, aber von „kon­stru­ier­ten Vor­wür­fen” gespro­chen, schreibt die Zei­tung wei­ter. Die genau­en Hin­ter­grün­de der Durch­su­chun­gen waren zunächst unklar. Die ÖVP selbst teil­te mit, dass die „Wochen vor­her gegen­über Jour­na­lis­ten ange­kün­dig­ten” Haus­durch­su­chun­gen „poli­tisch insze­niert” sei­en „mit dem Ziel des Show­ef­fekts”. Man wol­le die Par­tei sowie Kurz „mas­siv beschädigen”.

Die Vor­gän­ge erin­ner­ten auch an das Jahr 2013. „Bereits damals wur­de mit Sicher­stel­lun­gen in der Bun­des­par­tei­zen­tra­le der Volks­par­tei und Anschul­di­gun­gen gegen Spit­zen­funk­tio­nä­re ver­sucht, der ÖVP zu scha­den. Bereits damals haben sich alle Vor­wür­fe als falsch her­aus­ge­stellt und nichts Belas­ten­des wur­de gefun­den”, so die ÖVP.

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