Poli­tik: Bun­des­po­li­zei setzt Aus­bil­dungs­pro­gramm in Afgha­ni­stan fort

Foto: Polizisten auf der Kölner Domplatte (Köln-Innenstadt), Urheberin: Maja Hitij/dpa

Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­hofer hält an der Aus­bil­dungs­mis­si­on der Bun­des­po­li­zei in Afgha­ni­stan fest. Die afgha­ni­sche Regie­rung bräuch­te wei­ter­hin die Unterstützung.

„Auf dem Weg zu einem dau­er­haf­ten Frie­den, zu Sicher­heit und sta­bi­len staat­li­chen Ver­hält­nis­sen braucht die afgha­ni­sche Regie­rung wei­ter­hin unse­re Unter­stüt­zung. Des­halb wer­den wir die­ses erfolg­rei­che deutsch-afgha­ni­sche Poli­zei­pro­jekt auch fort­set­zen”, sag­te See­hofer zu „Bild am Sonntag”.

Die Sicher­heit der Poli­zis­ten habe für See­hofer dabei immer die höchs­te Prio­ri­tät. Erst Anfang Sep­tem­ber hat es einen Anschlag mit 20 Toten auf das soge­nann­te „Green Vil­la­ge” gege­ben, in dem auch 22 Bun­des­po­li­zis­ten unter­ge­bracht waren. 11 Bun­des­po­li­zis­ten wur­den dar­auf­hin nach Deutsch­land zurück­ge­flo­gen, die ver­blie­be­nen Beam­ten in die deut­sche Bot­schaft in Kabul ver­legt. Nach BamS-Infor­ma­tio­nen hat das Bun­des­kri­mi­nal­amt die Ermitt­lun­gen zum Anschlag übernommen.

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