SPD: Impf­pflicht ab 18 Jah­ren und kei­ne Zwangsmaßnahmen

Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD - Logo - SPD-LogoFoto: Sicht auf das Logo der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Plä­ne der SPD zur Ein­füh­rung einer all­ge­mei­nen Impf­pflicht wer­den kon­kre­ter. Wie die Rhei­ni­sche Post in ihrer Sams­tag­aus­ga­be berich­tet, soll die Impf­licht nur für Voll­jäh­ri­ge gelten.

Der Koor­di­na­tor des Vor­ha­bens, SPD-Frak­ti­ons­vi­ze Dirk Wie­se, sag­te der Zei­tung: „Grund­sätz­lich hal­te ich eine all­ge­mei­ne Impf­pflicht ab dem 18. Lebens­jahr für rich­tig”. Die Durch­set­zung einer Impf­pflicht sei dabei mit Sicher­heit die „sen­si­bels­te Fra­ge”, ergänz­te Wie­se. „Zwangs­maß­nah­men soll­te man von vorn­her­ein aus­schlie­ßen und sich auf ein Buß­geld fokus­sie­ren.” Dar­über hin­aus prü­fe man der­zeit „Mit­wir­kungs­pflich­ten von Ein­rich­tun­gen oder am Arbeits­platz”. Die kon­kre­ten Grup­pen­an­trä­ge sei­en erst nach der Ori­en­tie­rungs­de­bat­te im Bun­des­tag in der kom­men­den Woche zu erwarten.

„Dies ist auch rich­tig, da eine Ori­en­tie­rungs­de­bat­te ja dazu die­nen soll, die unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven und Argu­men­te wir­ken zu las­sen und auch sei­ne eige­nen Argu­men­te bezie­hungs­wei­se Posi­tio­nie­run­gen stets kri­tisch zu hin­ter­fra­gen.” Wie­se wei­ter: „Es wird mit Sicher­heit nicht nur einen Grup­pen­an­trag von Wolf­gang Kubicki geben.” Wie­se sprach von einer Ent­schei­dung über die Impf­pflicht im ers­ten Quar­tal. Aus Par­la­ments­krei­sen hieß es, die abschlie­ßen­de Bera­tung der Impf­pflicht im Bun­des­tag sol­le in der Sit­zungs­wo­che Mit­te März erfolgen.

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