Ukrai­ne: Außen­mi­nis­ter warnt Bun­des­re­gie­rung vor Sput­nik V

Corona-Impfzentrum - Impfung - Coronavirus - Eishalle - Dezember 2020Foto: Corona-Impfzentrum in einer Eishalle im Dezember 2020, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der ukrai­ni­sche Außen­mi­nis­ter Dmy­t­ro Kule­ba warnt die Bun­des­re­gie­rung vor dem Kauf des rus­si­schen Impf­stoffs Sput­nik V.

„Lei­der geht es bei Sput­nik V nicht um huma­ni­tä­re Zie­le”, sag­te er der „Bild” (Frei­tag­aus­ga­be). „Russ­land benutzt es als ein Werk­zeug, um sei­nen poli­ti­schen Ein­fluss zu ver­grö­ßern”. Die rus­si­sche Regie­rung för­de­re „aggres­siv den Ver­kauf von Sput­nik V”, wäh­rend es an Res­sour­cen feh­le, „um die eige­ne Bevöl­ke­rung effek­tiv zu imp­fen”, so Kule­ba. „Wenn es um den rus­si­schen Sput­nik V geht, muss sich jedes Land über sei­nen dop­pel­ten Preis im Kla­ren sein: Den finan­zi­el­len und den poli­ti­schen”, sag­te der ukrai­ni­sche Außen­mi­nis­ter der „Bild”.

In den staat­lich kon­trol­lier­ten Medi­en wür­de täg­lich „über „Freun­de” und „Fein­de” Russ­lands, basie­rend auf der Bereit­schaft oder Wei­ge­rung von Län­dern, Sput­nik V zu kau­fen” berich­tet, so Kule­ba. Er ver­mu­tet, ein Impf­stoff-Kauf Deutsch­lands könn­te vom rus­si­schen Regime der­art instru­men­ta­li­siert wer­den, „dass selbst ein so star­kes Land wie Deutsch­land Pro­ble­me nicht ohne Russ­land lösen kann”, so der Minister.

Anmer­kun­gen zum Bei­trag? Hin­weis an die Redak­ti­on sen­den.