Ukrai­ne: Olaf Scholz erneu­ert Ver­spre­chen zu Waffenlieferungen

Olaf Scholz - Bundeskanzler - SPD-Politiker - Dezember 2021Foto: SPD-Politiker und Bundeskanzler Olaf Scholz, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz hat wäh­rend sei­nes Besuchs in Kana­da Ver­spre­chun­gen erneu­ert, wei­te­re umfang­rei­che Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne zu ermöglichen.

In Toron­to sag­te der Kanz­ler am Diens­tag, Deutsch­land wer­de meh­re­re zusätz­li­che Iris-T-Sys­te­me, etwa ein Dut­zend Ber­ge­pan­zer, 20 Rake­ten­wer­fer sowie Prä­zi­si­ons­mu­ni­ti­on und Anti-Droh­nen-Gerä­te lie­fern – vor­aus­sicht­lich im Jahr 2023, womög­lich aber auch frü­her. Das Volu­men betra­ge mehr als 500 Mil­lio­nen Euro, hieß es. Der Haus­halts­aus­schuss müs­se den Aus­ga­ben noch zustimmen.

Zuvor hat­te das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um mit­ge­teilt, die Slo­wa­kei bekom­me 15 Leo­pard-2-Pan­zer von der deut­schen Rüs­tungs­in­dus­trie. Dies sei am Diens­tag in Bra­tis­la­va ver­ein­bart wor­den. Damit könn­ten Lücken geschlos­sen wer­den, die durch Abga­ben der Slo­wa­kei an die Ukrai­ne ent­ste­hen – also ein soge­nann­ter „Ring­tausch”.

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