Ukrai­ne: Vor­be­rei­tun­gen für rus­si­sche Inva­si­on wird verstärkt

Bundeswehr - Soldaten - UniformFoto: Sicht auf Bundeswehrsoladten, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Ukrai­ne ver­stärkt ihre Vor­be­rei­tun­gen für eine mög­li­che rus­si­sche Invasion.

Der ukrai­ni­sche Sicher­heits­rat kün­dig­te am Mitt­woch an, in fast allen Regio­nen den Aus­nah­me­zu­stand zu ver­hän­gen. Aus­nah­men sind die Regio­nen Donezk und Luhansk, die von den Sepa­ra­tis­ten kon­trol­liert wer­den. Der Aus­nah­me­zu­stand soll zunächst 30 Tage andau­ern. Das ukrai­ni­sche Par­la­ment beschloss unter­des­sen, dass Zivil­per­so­nen das Tra­gen von Schuss­waf­fen erlaubt wer­den soll.

Zuvor hat­te das Land bereits damit begon­nen, Reser­vis­ten im Alter von 18 bis 60 Jah­ren zum Mili­tär­dienst ein­zu­be­ru­fen. Die­se Schrit­te deu­ten dar­auf hin, dass die Angst vor einer rus­si­schen Inva­si­on wächst. Erst am Diens­tag hat­te der rus­si­sche Föde­ra­ti­ons­rat Prä­si­dent Wla­di­mir Putin freie Hand für einen Trup­pen­ein­satz in der Ost­ukrai­ne gege­ben. Bereits am Mon­tag­abend waren kurz nach der for­ma­len Aner­ken­nung der bei­den selbst ernann­ten „Volks­re­pu­bli­ken” Donezk und Luhansk Mili­tär­ko­lon­nen in den Don­bass gerollt, wie Augen­zeu­gen vor Ort bestätigten.

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