USA: Eva­ku­ier­te Afgha­nen stel­len in Deutsch­land Asylantrag

Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber - Asyl - Welcome - Haus 4 - Haus - Gebäude - ZäuneFoto: Eine Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Meh­re­re von den USA eva­ku­ier­te Afgha­nen haben mitt­ler­wei­le in Deutsch­land einen Asyl­an­trag gestellt.

Das bestä­tig­te das Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­ri­um von Rhein­land-Pfalz der „Welt” (Mitt­wochs­aus­ga­be). „Es ist uns bekannt, dass eva­ku­ier­te Per­so­nen um Asyl nach­ge­sucht haben”, hieß es. Nach Infor­ma­tio­nen der Zei­tung soll es sich dabei um ein paar Dut­zend han­deln. Das Aus­wär­ti­ge Amt ant­wor­te­te zunächst nicht auf die Fra­ge, inwie­fern man dazu im Aus­tausch mit den USA stehe.

Der Mili­tär­stütz­punkt Ram­stein sowie die US-Mili­tär­an­la­ge in Kai­ser­lau­tern die­nen den USA als Dreh­kreuz für ihre eva­ku­ier­ten afgha­ni­schen Schutz­su­chen­den. Dort wer­den sie regis­triert und bei Bedarf medi­zi­nisch behan­delt. Anschlie­ßend sol­len sie zunächst in Dritt­län­der wie Alba­ni­en, Kana­da oder Cos­ta Rica gebracht werden.

Am Mitt­woch will sich US-Außen­mi­nis­ter Ant­o­ny Blin­ken in Ram­stein mit Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas tref­fen. In einer Video­kon­fe­renz mit mehr als 20 Län­dern soll über die Situa­ti­on in Afgha­ni­stan und Hil­fe für die Men­schen im Land bera­ten werden.

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