USA: Inter­na­tio­na­le Unter­su­chung nach Zwangs­lan­dung gefordert

Flugzeug - Rollfeld - Landebahn - Flughafen - Personen - PassagiereFoto: Flugzeug mit Passagieren auf dem Rollfeld, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Nach­dem Weiß­russ­land eine Ryan­air-Maschi­ne zur Lan­dung gezwun­gen hat, for­dern die USA eine inter­na­tio­na­le Untersuchung.

Die­se „scho­ckie­ren­de Tat des Luka­schen­ko-Regimes” habe das Leben von mehr als 120 Pas­sa­gie­ren gefähr­det, ein­schließ­lich US-Bür­gern, sag­te US-Außen­mi­nis­ter Ant­o­ny Blin­ken. Die USA koor­di­nier­ten ihre Reak­ti­on eng mit der EU sowie litaui­schen und grie­chi­schen Behörden.

Ange­sichts der Anzei­chen, dass die Not­lan­dung offen­bar auf Täu­schun­gen beruh­te, unter­stüt­ze man eine frü­hest­mög­li­che Sit­zung des Rates der Inter­na­tio­na­len Zivil­luft­fahrt­or­ga­ni­sa­ti­on zu dem Vor­fall, so Blin­ken weiter.

Der am Sonn­tag­mor­gen in Athen gestar­te­te Ryan­air-Flug FR4978 nach Vil­ni­us war über weiß­rus­si­schem Ter­ri­to­ri­um kurz vor Errei­chen der Gren­ze zu Litau­en gegen 11:45 Uhr nach Minsk umge­lei­tet wor­den und dort gegen 12:20 Uhr gelan­det. Der Regime­kri­ti­ker Roman Protas­e­vich, der sich an Bord befand, wur­de nach der Zwangs­lan­dung festgenommen.

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