Wire­card: Grü­ne wol­len Ange­la Mer­kel vor­la­den lassen

Bundeskanzlerin - Angela MerkelFoto: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Der Grü­nen-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Dan­y­al Bay­az erwar­tet, dass von einem künf­ti­gen Wire­card-Unter­su­chungs­aus­schuss vie­le Zeu­gen gela­den werden.

Allen vor­an Finanz­mi­nis­ter Olaf Scholz (SPD) und Wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er (CDU), aber auch Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU). Die Bun­des­re­gie­rung habe im Aus­land für Wire­card gewor­ben, „als es schon kras­se Vor­wür­fe” gegen den Kon­zern gege­ben habe, sag­te Bay­az dem „Mann­hei­mer Mor­gen” (Don­ners­tag­aus­ga­be). „Kei­ner sieht ein wirk­li­ches Fehl­ver­hal­ten oder eine Zustän­dig­keit bei sich. Das kann nicht so bleiben.”

Er rech­net damit, dass der Wire­card-Unter­su­chungs­aus­schuss im Okto­ber star­tet. „Es wird dar­um gehen, die Ursa­chen zu iden­ti­fi­zie­ren und die Män­gel zu besei­ti­gen”, sag­te Bay­az . „Wir müs­sen unse­re Finanz­auf­sicht und die Rege­lun­gen für Wirt­schafts­prü­fer so auf­stel­len, damit sich so etwas mög­lichst nicht wie­der­holt.” Die Grü­nen, FDP und Lin­ke wol­len gemein­sam für einen Unter­su­chungs­aus­schuss zum Fall Wire­card stim­men. Bay­az sitzt im Bun­des­tags-Finanz­aus­schuss und hofft, dass ihn sei­ne Frak­ti­on für den Aus­schuss vorschlägt.

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