Dort­mund: Bun­des­po­li­zis­ten stop­pen alko­ho­li­sier­te E‑S­coo­ter-Fah­rer

E-Scooter - Bird - Stromkasten - Apotheke - MünchenFoto: E-Scooter von Bird im öffentlichen Raum, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Zwei E‑Scooter Fah­rer haben Bun­des­po­li­zis­ten am gest­ri­gen Sonn­tag in Dort­mund gestoppt, nach­dem sie eine rote Ampel igno­rier­ten und Fuß­gän­ger durch ihre Fahr­wei­se gefährdeten.

Zwei Strei­fen der Bun­des­po­li­zei befan­den sich am gest­ri­gen Mor­gen auf dem Vor­platz des Dort­mun­der Haupt­bahn­ho­fes, als sie zwei E‑Scooter Fah­rer mit auf­fäl­li­ger Fahr­wei­se bemerkten.

Die bei­den Män­ner fuh­ren mit den Scoo­tern aus der Innen­stadt kom­mend in Rich­tung Haupt­bahn­hof und igno­rier­ten dabei eben­falls eine rote Ampel. Meh­re­re Fuß­gän­ger muss­ten den Fah­rern aus­wei­chen, um eine Kol­li­si­on mit ihnen zu verhindern.

Als Bun­des­po­li­zis­ten die Män­ner im Alter von 23 und 24 Jah­ren auf­for­der­ten anzu­hal­ten, igno­rier­ten sie die­ses, beschleu­nig­ten und setz­ten ihre Fahrt fort. Nach kur­zer Ver­fol­gung konn­ten bei­de jedoch gestellt werden.

Da sich der Ver­dacht erhär­te­te, dass die deut­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen aus Hamm und Dort­mund zuvor Alko­hol kon­su­miert hat­ten, wur­de ein Atem­al­ko­hol­test durch­ge­führt, der ein Ergeb­nis von 1,2 bezie­hungs­wei­se 1,5 Pro­mil­le ergab. Bei­de zeig­ten sich im Ver­lau­fe der poli­zei­li­chen Maß­nah­men unein­sich­tig und bezwei­fel­ten ihr Fehlverhalten.

Nach erfolg­ter Blut­ent­nah­me konn­ten bei­de Män­ner die Wache der Bun­des­po­li­zei ver­las­sen. Sie müs­sen sich nun wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr und Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs verantworten.

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