Düs­sel­dorf: Hel­mut Dedy warnt vor zu schnel­ler Kita-Öffnung

KITA - Kindertagesstätte - Kinderbetreuung - Biene Maja - Fenster - GlasFoto: Sicht auf eine Kindertagesstätte, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Kom­mu­nen in Nord­rhein-West­fa­len haben sich gegen über­has­te­te Locke­run­gen im Bereich der Kin­der­be­treu­ung ausgesprochen.

Die jüngs­ten Öff­nun­gen näh­men etwas Druck aus dem Kes­sel, sag­te Hel­mut Dedy, Geschäfts­füh­rer des Städ­te­tags NRW, der „Rhei­ni­schen Post”. Danach kön­ne es nur Schritt für Schritt wei­ter­ge­hen. „Denn wir müs­sen gleich­zei­tig die Gesund­heit von Kin­dern, Eltern und Betreu­ungs­per­so­nal schützen”.

Mit dem Ziel, dass bis zur Som­mer­pau­se alle Kin­der stun­den­wei­se oder an bestimm­ten Tagen in die Kitas kom­men kön­nen, wecke das Land gro­ße Erwar­tun­gen bei den Eltern, warn­te Dedy. „Wir müs­sen auf­pas­sen, dass sol­che Erwar­tun­gen nicht ent­täuscht werden.”

Der Druck der Eltern wer­de grö­ßer, und es wür­den schon kon­kre­te For­de­run­gen laut, die Kitas noch schnel­ler zu öff­nen. „Hier steht das Land im Wort, das gemein­sa­me Kon­zept darf nicht vor­ei­lig über Bord gewor­fen wer­den”, sag­te Dedy. „Natür­lich sind wir gesprächs­be­reit, wenn das Infek­ti­ons­ge­sche­hen und neue Erkennt­nis­se eine beschleu­nig­te Öff­nung mög­lich machen”.

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