Essen: Mit 2,5 Promille ohne Maske über die Gleise gelaufen

Gleisanlage - Gleisen - Bahn - Zug - ZugstreckeFoto: Sicht auf eine Gleisanlage, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Bundespolizisten beobachteten im Hauptbahnhof Essen einen Mann, wie dieser ohne Mund-Nasenbedeckung in den Gleisbereich stieg.

Am Dienstagabend gegen 23:15 Uhr bemerkten Bundespolizisten während eines Streifenganges im Essener Hauptbahnhof einen Mann, der von dem Bahnsteig aus in den Gleisbereich stieg und die Gleise, trotz Zugbetrieb überquerte. Auf dem Zielbahnsteig angekommen, empfingen ihn die Beamten und erklärten ihn, in welch lebensgefährliche Situation er sich selbst gebracht hat.

Da der Mann augenscheinlich stark alkoholisiert war und zudem im Hauptbahnhof keine Mund-Nasenbedeckung trug, führten sie ihn zur Bundespolizeiwache. Dort ergab ein Atemalkohltest, dass der junge Mann aus Halle mit ca. 2,56 Promille erheblich alkoholisiert war.

Eventuell ist es der Alkoholisierung geschuldet, dass er die Maßnahmen der Beamten als überzogen empfand, die Einsatzkräfte beleidigte und anfing mit seinem Regenschirm in der Wache zu randalieren. Als er sich dann in der Wache eine Zigarette anzündete und sich vor einem Polizisten bedrohlich aufbaute, nachdem dieser ihn auf das Rauchverbot in der Wache hinwies, sollte er in eine Gewahrsamszelle verbracht werden. Hiergegen wehrte er sich mit aller Kraft und verletzte einen Beamten am Knie.

In der Zelle randalierte der polizeibekannte Mann weiter und bedrohte die Bundepolizisten. Diese verbrachten ihn davon unbeeindruckt in das Polizeigewahrsam der Polizei Essen.

Die Bundespolizei leitete anschließend ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung und Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Nichttragens einer Mund-Nasenbedeckung und des unerlaubten Aufenthaltes im Gleisbereich ein.

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