Hagen: 38-Jäh­ri­ger Nige­ria­ner ver­mö­belt im Zug fünf Menschen

Polizei - Polizisten - Deutsche Bahn - RegionalzugFoto: Zwei Polizisten im Zug der Deutsche Bahn, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Fünf Per­so­nen sol­len im RE 13 durch einen 38-jäh­ri­gen nige­ria­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen ver­letzt wor­den sein.

Dabei erlit­ten Mit­ar­bei­ter des Prüf­diens­tes einen Nasen­bein­bruch und eine Ver­let­zung an den Rip­pen. Alle Prüf­dienst­mit­ar­bei­ter sowie der Tat­ver­däch­ti­ge muss­ten zur Behand­lung ins Kran­ken­haus. Gegen 07:00 Uhr soll der 38-jäh­ri­ge Wup­per­ta­ler den RE 13 von Wup­per­tal nach Hagen genutzt haben. In dem Zug wur­den durch fünf Prüf­dienst­mit­ar­bei­ter der Euro­bahn die Fahr­aus­wei­se kon­trol­liert. Wäh­rend der Kon­trol­le des 38-Jäh­ri­gen konn­te die­ser zwar einen gül­ti­gen Fahr­aus­weis vor­zei­gen, da die­ser jedoch ohne Licht­bild war, soll­te er zusätz­lich ein Aus­weis­do­ku­ment vor­zei­gen. Mit­tels die­sem soll­te dann sein Fahr­aus­weis abge­gli­chen werden.

Das muss der Wup­per­ta­ler jedoch anders gese­hen haben, da er laut­stark gegen die Beför­de­rungs­be­din­gun­gen und die Fahr­aus­weis­kon­trol­le pro­tes­tier­te. Aus der ver­ba­len Aus­ein­an­der­set­zung ent­wi­ckel­te sich kurz dar­auf eine Kör­per­li­che. Im Ver­lau­fe die­ser soll der 38-Jäh­ri­ge die Prüf­dienst­mit­ar­bei­ter ange­grif­fen haben. Dabei soll er einem 39-jäh­ri­gen Euro­bahn­mit­ar­bei­ter in den Arm gebis­sen und die­sem die Nase gebro­chen haben. Einem wei­te­ren 52-jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter soll er im Bereich der Rip­pen ver­letzt haben, sodass die­ser über Beschwer­den beim Atmen berichtete.Drei wei­te­re Euro­bahn­mit­ar­bei­ter sol­len durch Schlä­ge und Trit­te leicht am Kopf, Armen, Schul­tern und Bei­nen ver­letzt wor­den sein. Auf­grund der erlit­te­nen Ver­let­zun­gen muss­ten zwei der Mit­ar­bei­ter mit einem Ret­tungs­wa­gen in eine Kli­nik gebracht wer­den. Die rest­li­chen drei bega­ben sich selbst­stän­dig zum Krankenhaus.

Der Tat­ver­däch­ti­ge sel­ber klag­te wäh­rend der Über­prü­fung durch die Bun­des­po­li­zis­ten über Kopf­schmer­zen. Nach­dem er kurz dar­auf hyper­ven­ti­lier­te, wur­de auch er in eine Hage­ner Kli­nik ein­ge­lie­fert. Gegen den Nige­ria­ner, der bis­lang poli­zei­lich nicht in Erschei­nung getre­ten ist, lei­te­te die Bun­des­po­li­zei ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Beför­de­rungs­er­schlei­chung und gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung ein. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.

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