Hagen: Ira­ner ran­da­liert am Haupt­bahn­hof her­um und zeigt Hitlergruß

Hagen Hauptbahnhof - Haupteingang - Hagen-MitteFoto: Sicht auf den Hagener Hauptbahnhof, Eingangshalle (Hagen-Mitte)

Weil ein 45-jäh­ri­ger Hage­ner ges­tern Abend am Hage­ner Haupt­bahn­hof erst mit lee­ren Fla­schen um sich gewor­fen haben soll, wur­de er zur Bun­des­po­li­zei gebracht.

Als er die Wache wie­der ver­las­sen durf­te, „ver­ab­schie­de­te” er sich mit einer ver­bo­te­nen Gruß­form. Das brach­te ihm eine Straf­an­zei­ge ein.

Gegen 20:30 Uhr brach­ten Zeu­gen den alko­ho­li­sier­ten Mann zur Wache. Der 45-Jäh­ri­ge soll zuvor im Bereich des Bus­bahn­hofs am Hage­ner Haupt­bahn­hof mit lee­ren Glas­fla­schen um sich gewor­fen haben. Zudem fühl­ten sich Per­so­nen durch das Ver­hal­ten des Man­nes belästigt.

Der ira­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge wur­de dar­auf­hin fahn­dungs­mä­ßig über­prüft. Da nichts gegen ihn vor­lag, wur­de er mit einem Platz­ver­weis für den Bus- und Haupt­bahn­hof entlassen.

Noch bevor er die Bun­des­po­li­zei­wa­che ver­las­sen hat­te, zeig­te er den Bun­de­po­li­zis­ten den ver­bo­te­nen Hit­ler­gruß und brüll­te laut­stark „Heil Hit­ler”. Dar­auf­hin wur­de sei­ne Iden­ti­tät schrift­lich auf­ge­nom­men und er wur­de über die Ein­lei­tung eines Ermitt­lungs­ver­fah­rens wegen Ver­wen­dung von Kenn­zei­chen ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen informiert.

Ohne wei­te­re Vor­komm­nis­se ver­ließ der Hage­ner anschlie­ßend den Bereich des Hauptbahnhofs.

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