Köln: 810 Ein­sät­ze der Feu­er­wehr wegen Sturm­tief Eberhard

Feuer- und Rettwungswache 1 - Köln-Innenstadt/NeustadtFoto: Feuerwehrwagen an der Feuerwache 1 (Köln-Innenstadt/Altstadt), Urheber: Raimond Spekking (CC BY-SA 4.0)

Der Sturm hat am gest­ri­gen Sonn­tag auch den städ­ti­schen Wald und die Grün­an­la­gen schwer getrof­fen. Die Stadt Köln bit­tet alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, Wald­ge­bie­te, Park­an­la­gen und Alle­en zu meiden.

Unter Umstän­den kön­nen Bäu­me umstür­zen, Äste abbre­chen und lose Äste her­un­ter fal­len. Das Amt für Land­schafts­pfle­ge und Grün­flä­che kon­trol­liert zur­zeit alle Spiel­plät­ze, Stra­ßen, Grün­an­la­gen und Wäl­der. Bereits jetzt ist klar, dass die Kon­trol­len und die Besei­ti­gung der Gefah­ren meh­re­re Tage in Anspruch neh­men werden.

Wegen Auf­räum­ar­bei­ten und aus Sicher­heits­grün­den wur­den der Nord­fried­hof, die Fried­hö­fe Deutz und Kalk, der Fried­hof Schön­ra­ther Hof, der Bota­ni­sche- und Forst­bo­ta­ni­sche Gar­ten und der Lin­den­tha­ler Tier­park geschlos­sen. Auch in den nächs­ten Tagen muss auf­grund der Vor­her­sa­gen mit einer (zumin­dest zeit­wei­sen) Schlie­ßung des Gar­tens gerech­net wer­den. Auf wei­te­ren Fried­hö­fen kann es zu Ein­schrän­kun­gen auf­grund von Auf­räum­ar­bei­ten kommen.

Die Dom­plat­te ist wie­der größ­ten­teils frei. Es gibt aber noch klei­ne­re Absper­run­gen. Wie lan­ge die­se auf­recht­erhal­ten blei­ben müs­sen, steht noch nicht fest. Das Amt für öffent­li­che Ord­nung hat­te am Sonn­tag bei der Sper­rung unterstützt.

810 Mal ist am gest­ri­gen Sonn­tag wegen Sturm­tief „Eber­hard” die Köl­ner Feu­er­wehr zu Ein­sät­zen aus­ge­rückt. Ins­ge­samt vier Men­schen wur­den ver­letzt. 29 Mal war sofor­ti­ges Ein­grei­fen erfor­der­lich, weil sonst wei­te­re mas­si­ve Schä­den gedroht hät­ten. Neben den 190 Berufs­feu­er­wehr­leu­ten, die ihren täg­li­chen Alarm­dienst auf den 11 Feu­er- und Ret­tungs­wa­chen ver­se­hen, unter­stütz­te die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr mit über 250 Ein­satz­kräf­ten das Ein­satz­ge­sche­hen. Von 12.50 Uhr bis 2 Uhr nachts waren die Kräf­te im Einsatz.

Schä­den in städ­ti­schen Grün­an­la­gen und Wäl­dern kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger tele­fo­nisch unter 0221 / 221–26037 melden.

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