Köln: Alko­ho­li­sier­ter Por­sche­fah­rer beschä­digt meh­re­re Fahrzeuge

Polizeiauto - Halt Polizei - SchildFoto: Polizeiauto mit einem "Halt Polizei"-Schild, Urheber: Bundespolizei Kleve

Mit über zwei Pro­mil­le ist der Fah­rer eines Por­sche nach einem Ver­kehrs­un­fall geflüch­tet und nach einem wei­te­ren Unfall gestellt und fest­ge­nom­men worden.

Gegen 18.15 Uhr fuhr der Mann zunächst mit sei­nem schwar­zen SUV dem Auto einer 63-Jäh­ri­gen auf der Stra­ße „Apos­teln­klos­ter” in Höhe der Hah­nen­stra­ße auf. Nach Zeu­gen­aus­sa­gen soll der 37-Jäh­ri­ge, ohne eine Unfall­auf­nah­me zu ermög­li­chen über die Platz­flä­che am Apos­teln­klos­ter, ent­ge­gen der Ein­bahn­stra­ße, in Rich­tung Mit­tel­stra­ße geflüch­tet sein. Hier­bei tou­chier­te er einen Pas­san­ten mit sei­nem Außenspiegel.

Anschlie­ßend soll er in der Pfeil­stra­ße auf Höhe der Ket­ten­gas­se einem Motor­rad­fah­rer auf­ge­fah­ren sein, der dar­auf­hin gegen einen gepark­ten VW eines 51-Jäh­ri­gen stürz­te. Poli­zis­ten stopp­ten den Flüch­ti­gen kur­ze Zeit spä­ter in der Mit­tel­stra­ße mit sei­nem Pkw.

Ein­satz­kräf­te nah­men den aus den Nie­der­lan­den stam­men­den Mann vor Ort fest, ord­ne­ten eine Blut­pro­be an und stell­ten sei­nen Por­sche sicher. Ihn erwar­ten nun meh­re­re Anzei­gen unter ande­rem wegen des Ver­dachts der Stra­ßen­ge­fähr­dung, Uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfall­ort sowie Wider­stand gegen Vollstreckungsbeamte.

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