Köln: Drei Fahrradfahrer ohne Fremdverschulden schwer verletzt

Bonner Wall - KVB-Haltestelle - Bonner Straße - Köln-Neustadt-SüdFoto: KVB-Haltestelle "Bonner Wall" auf der Bonner Straße (Köln-Neustadt)

Zwischen Donnerstagabend und Freitagmittag gingen allein drei Meldungen über Unfälle mit Fahrradfahrern ein. In zwei Fällen fuhren sie betrunken und in einem Fall hatte man etwas Pech.

Bei Fahrradunfällen ohne Fremdeinwirkung haben sich zwischen Donnerstagabend und Freitagmittag zwei Männer rund eine Frau schwer verletzt. Bei beiden Männern stellten die Polizisten eine deutliche Alkoholisierung fest. Für die junge Radfahrerin endete die Fahrt heute Mittag nach Kontakt mit einem Poller ebenfalls im Krankenhaus.

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Fahrradunfall in Köln-Müngersdorf:

Gegen 21:00 Uhr soll der 44-Jährige nach Zeugenaussagen auf der Widdersdorfer Straße in Müngersdorf vom Rad gefallen sein und sich so schwere Kopfverletzungen zugezogen haben, dass er kurzzeitig nicht bei Bewusstsein war. Als der Kölner wieder zu sich kam und der eingetroffene Notarzt ihn über die hinzugerufene Polizei informierte, stieg er von der Trage des Rettungswagens direkt wieder auf sein Rad. Er kam allerdings nicht weit. An der Kreuzung stieß er mit einem Pkw zusammen. Als er erneut davonfahren wollte, hielten Zeugen ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,2 Promille.

Fahrradunfall in Köln-Ehrenfeld:

Einen deutlich höheren Wert (2,3 Promille) zeigte das Alkotestgerät bei einem 33-jährigen Radfahrer, der gegen 03:00 Uhr in Ehrenfeld gegen einen auf der Lichtstraße geparkten Pkw fuhr und stürzte.

Fahrradunfall in Köln-Neustadt:

Beim dritten Unfall heute gegen 11:30 Uhr dürfte die 25-Jährige nach ersten Ermittlungen die Poller auf der Richard-Wagner-Straße in Höhe der Engelbertstraße schlichtweg übersehen haben. Sie blieb mit den Pedalen daran hängen und zog sich beim Sturz über den Lenker Verletzungen an Hüfte und Ellbogen zu.

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