Köln: Durch­su­chungs­maß­nah­men bei Hells Angels-Mitgliedern

Polizisten - Polizei - Personen - Menschen - Mundschutz - Atemschutzmaske - BerlinFoto: Polizisten mit Mundschutz (Berlin), Urheber: dts Nachrichtenagentur

Die Poli­zei durch­such­te bei Ange­hö­ri­gen einer Rocker­grup­pe 16 Objek­te in Köln und im Rhein-Erft-Kreis.

Hin­ter­grund ist ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen ver­such­ten Mor­des, das nach Schüs­sen auf ein ehe­ma­li­ges Hells Angels-Mit­glied in der Köl­ner Alt­stadt am 23. Okto­ber 2021 ein­ge­lei­tet wor­den war. Die Ermitt­lun­gen rich­ten sich der­zeit gegen 15 Män­ner im Alter von 23 bis 51 Jah­ren, alle­samt Ange­hö­ri­ge der Orts­grup­pe „Hells Angels MC Honorfield”.

Neben zahl­rei­chen Spe­zi­al­ein­hei­ten sind zudem Kräf­te der Bereit­schafts­po­li­zei und Spreng­stoff­s­pür­hun­de im Ein­satz. Die Durch­su­chungs­maß­nah­men die­nen der Sicher­stel­lung von Beweis­mit­teln und der geziel­ten Suche nach der mög­li­chen Tatwaffe.

Bei dem Angriff auf den 31-Jäh­ri­gen hat­te einer der Beschul­dig­ten min­des­tens drei Schüs­se abge­ge­ben. Eines der Geschos­se schlug durch die Roll­lä­den in die Woh­nung eines Unbe­tei­lig­ten ein. Es ist dem Zufall zu ver­dan­ken, dass nie­mand ver­letzt wor­den ist.

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