Köln: Ein­satz­hun­dert­schaft über­wacht die Rheinpromenaden

Rheinpromenade Köln-Deutz - Rhein - Fluss - Deutzer BrückeFoto: Sicht auf die Deutzer Brücke an der Rheinpromenade (Köln-Deutz)

Nach Zusam­men­künf­ten von bis zu 1.000 Per­so­nen setzt die Poli­zei Köln zusätz­li­che Beam­te der Ein­satz­hun­dert­schaft und die Rei­ter­staf­fel ein.

Sie wer­den auf den Rhein­pro­me­na­den und wei­te­ren belieb­ten Treff­punk­ten, wie den Pol­ler Wie­sen und der Alfred-Schüt­te-Allee prä­sent sein. Nach­dem Ein­satz­kräf­te der Stadt Köln mit Unter­stüt­zung der Poli­zei Köln am Mitt­woch­abend erst­ma­lig den Rhein­bou­le­vard gesperrt hat­ten, waren vie­le Men­schen süd­lich ent­lang des Rechts­rhei­ni­schen „abge­wan­dert” und hat­ten sich ohne Rück­sicht auf Abstands­re­geln und Mas­ken­tra­ge­pflich­ten auf der Alfred-Schüt­te-Allee und den Pol­ler Wie­sen zusammengefunden.

Der Lei­ter der Direk­ti­on Gefah­ren­ab­wehr und Ein­satz, Lei­ten­der Poli­zei­di­rek­tor Mar­tin Lotz hält an der hohen Poli­zei­prä­senz fest: „Die Strei­fen­teams tra­fen ges­tern auf etli­che unein­sich­ti­ge, zum Teil aggres­si­ve Men­schen, die die Alfred-Schüt­te-Allee und umlie­gen­de Mau­ern als eine „Par­ty-Mei­le” für sich ein­ge­nom­men haben. Wir sind sehr maß­voll vor­ge­gan­gen. Die Situa­ti­on zeigt aller­dings mal wie­der, dass es offen­sicht­lich not­wen­dig ist, die belieb­ten Rhein­pro­me­na­den mit den umlie­gen­den Parks wie auch unse­re Stra­ßen im Blick zu hal­ten. Und genau das wer­den wir am kom­men­den Wochen­en­de kon­se­quent und mit ver­stärk­ten Kräf­ten tun. Dabei sind bei dem erwar­te­ten schö­nen Wet­ter flä­chen­de­cken­den Maß­nah­men in einer Groß­stadt mit mehr als einer Mil­li­on Ein­woh­nern Gren­zen gesetzt. Ich kann nur uner­müd­lich wie­der­ho­len: Die Pan­de­mie kennt kei­ne Fei­er­ta­ge und macht auch kei­ne „Son­nen-Pau­se”. Ver­nunft und Soli­da­ri­tät sind gefragt”.

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