Köln: Erheblicher Widerstand bei Kontrollen der Polizei

Polizei - Polizeiauto - Einsatzwagen - Einsatzfahrzeug - Gebäude - Spiegel - StreifenwagenFoto: Sicht auf ein Polizeiauto, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Jugendliche und Heranwachsende im Alter von 16 bis 20 Jahren haben zwei Streifenteams bei Kontrollen attackiert und leicht verletzt.

Kurz nach Mitternacht informierten Zeugen die Polizei und gaben Hinweise auf einen Fahrraddiebstahl „Am alten Stellwerk“ in Köln-Nippes. Vor Ort kontrollierten Polizisten zwei stark alkoholisierte Jugendliche. Einer der beiden bespuckte die Beamten mehrfach und widersetzte sich der Kontrolle mit gezielten Kopfstößen sowie Tritten gegen die Schienbeine der Beamten. Die Einsatzkräfte nahmen den Jugendlichen fest und brachten ihn unter massivem Widerstand zur Polizeiwache. Ein Staatsanwalt ordnete eine Blutprobe an. Nach Abschluss der Maßnahmen übergaben die Polizisten den 16-Jährigen an seinen Vater. Den zweiten Jugendlichen entließen die Beamten nach Personalienfeststellung vor Ort. Im Rahmen des Einsatzes stellte ein weiteres Streifenteam fest, dass die Heckscheibe ihres Streifenwagens mit einem Backstein eingeschlagen worden war. Ob ein möglicher Tatzusammenhang besteht, wird derzeit geprüft.

Nach dem Verdacht eines Autodiebstahls kontrollierten die eingesetzten Beamten in Köln-Bickendorf gegen 02:00 Uhr fünf verdächtige Personen auf dem Ossendorfer Weg. Direkt zu Beginn der Personenkontrolle verhielt sich der 20-Jährige unkooperativ und beleidigend. Er verweigerte die Herausgabe seines Personalausweises und ging mit geballten Fäusten auf die Beamten los. Mit unkontrollierten Stößen und Tritten gegen die Beamten wehrte der alkoholisierte Kölner sich gegen die Feststellung seiner Identität. Die anderen jungen Männer solidarisierten sich und störten die Beamten massiv, weshalb diese Unterstützungskräfte anforderten. Anschließend begleiteten sie den 20-Jährigen in seine Wohnung, wo er widerstandlos seine Personaldokumente aushändigte.

Anmerkungen zum Beitrag? Hinweis an die Redaktion senden.