Köln: Gale­ria Kar­stadt Kauf­hof will wei­te­re Filia­len retten

Galeria Karstadt Kaufhof - Warenhausbau - Hohe Straße - Köln-InnenstadtFoto: Sicht auf Galeria Karstadt Kaufhof auf der Hohe Straße (Köln-Innenstadt)

Beim ange­schla­ge­nen Waren­haus­kon­zern Gale­ria Kar­stadt Kauf­hof fal­len ver­mut­lich weni­ger Stand­or­te weg als ursprüng­lich angekündigt.

Es könn­ten wei­te­re fünf bis sechs Filia­len erhal­ten blei­ben – zusätz­lich zu den sechs Nie­der­las­sun­gen, die bereits als geret­tet gel­ten, sag­te der Sach­wal­ter Frank Kebe­kus dem „Spie­gel”. Ursprüng­lich soll­ten 62 der 172 Kauf­häu­ser in Deutsch­land abge­wi­ckelt werden.

„Wir reden noch mit eini­gen Ver­mie­tern, und ich hof­fe, dass wir am Ende weni­ger als 50 Stand­or­te schlie­ßen müs­sen”, sag­te Kebe­kus. Das Kar­stadt-Haus auf der Frank­fur­ter Ein­kaufs­mei­le Zeil dürf­te nun doch geöff­net blei­ben, berich­tet der „Spie­gel”. Der Eigen­tü­mer des Gebäu­des hat­te ange­bo­ten, die Mie­te um rund eine Mil­li­on Euro pro Jahr, also 15 Pro­zent, zu reduzieren.

Nach Anga­ben der Gewerk­schaft Ver­di könn­ten dadurch allein dort mehr als 400 Arbeits­plät­ze geret­tet wer­den, bun­des­weit sind durch die Schlie­ßun­gen fast 6.000 Jobs in Gefahr. Durch das Insol­venz­ver­fah­ren in Eigen­ver­wal­tung sol­len bei der Grup­pe 60 Mil­lio­nen Euro ein­ge­spart, die Mie­ten um 20 bis 30 Pro­zent gesenkt wer­den. Bis 2022 will die Kauf­haus­ket­te wie­der pro­fi­ta­bel wirtschaften.

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