Köln: Gemeinsame Aktion der Polizei und Stadt für mehr Sicherheit

Polizei Köln - Aktion - Der Fahrradstreifen ist kein Parkplatz - Köln-EhrenfeldWerbung: Aktion "Der Fahrradstreifen ist kein Parkplatz" der Stadt Köln und Polizei Köln, Urheber: Polizei Köln

Die Stadt Köln und Polizei Köln veranstalten am kommenden Donnerstag eine gemeinsame Aktion für mehr Sicherheit als Fahrradfahrer. Die Veranstaltung wird in Köln-Ehrenfeld stattfinden.

Polizei und Stadt Köln engagieren sich für mehr Sicherheit im Radverkehr und laden Medienvertreter für Donnerstag (25. April 2019) zur Vorstellung des ersten gemeinsamen Aktionsschwerpunktes des Jahres 2019 „Der Fahrradstreifen ist kein Parkplatz“ nach Köln-Ehrenfeld ein.


Treffpunkt: 25. April um 13:15 Uhr am Barthonia Forum auf der Venloer Straße 251 (vor Kaufland) in 50823 Köln-Ehrenfeld.

Nach Erläuterungen zum Aktionstag führen Oberbürgermeisterin Henriette Reker und der stellvertretenden Direktionsleiter Verkehr der Polizei Köln Gereon Eich die Medienvertreter über die 2,9 Kilometer lange Rundstrecke, auf der Experten zu Verkehrssituationen Stellung nehmen und Verstöße ahnden. Es besteht auch Gelegenheit, gemischten Streifen von Ordnungsamt und Polizei bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.

„Insbesondere durch blockierte Radwege und in zweiter Reihe geparkte Fahrzeuge werden Radfahrer gezwungen, die für sie lebenswichtigen Schutzstreifen zu verlassen“, erläutert Gereon Eich und verweist auf die seit Ostermontag im Stadtbild deutlich sichtbare Botschaft: „Auf 56 digitalen Informationstafeln werben wir als Polizei Köln für freie Radwege. Sicheres Radfahren in der Stadt braucht sichere Verkehrsflächen ohne Ladeverkehr oder Kurzparker.“


Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Wir wollen in Köln die Verkehrswende schaffen und fördern deshalb den Radverkehr. Dafür bauen wir Radwege und wandeln zum Beispiel Kfz-Fahrspuren in Radfahrstreifen um. Dazu gehört dann aber auch, dass Flächen für Radfahrer konsequent freigehalten werden. Radfahrende sollen sich darauf verlassen können, dass sie „ihre“ Flächen auch benutzen können.“

Nach der deutlichen Zunahme der Radunfälle mit Verletzten und Getöteten im Jahr 2018 wird die Polizei Köln 2019 die Themen „Freihalten von Radverkehrsflächen, Abbiegen und Seitenabstand“ in den Fokus nehmen. Im laufenden Jahr sind bereits in Köln und Leverkusen 309 Fahrradfahrer (67 in Ehrenfeld) verunglückt, 41 von ihnen trugen schwere Verletzung davon, drei starben bei Unfällen.


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