Köln: Imbiss-Inhaber mit Messer verletzt und anschließend beraubt

Köln-Mülheim - Frankfurter Straße - BahnhofFoto: Frankfurter Straße (Bahnhof, Köln-Mülheim)

Am vergangenen Samstag wurde ein Imbiss-Inhaber verletzt und anschließend beraubt. Der Kunde verletzte den Inhaber mit einem Messer und plünderte anschließend die Kasse des Ladens.

Die Polizei Köln hat in der Nacht zu Samstag (06. Oktober 2018) im Stadtteil Mülheim einen Mann (44) vorläufig festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, kurz zuvor einen Imbiss-Koch (58) mit einem Messer verletzt und anschließend beraubt zu haben. Der Beschuldigte musste sich bereits vor einem Richter verantworten, der ihn in Untersuchungshaft schickte.


Nach ersten Ermittlungen bestellte der 44-Jährige in dem an der Frankfurter Straße gelegenen Schnellimbiss eine Speise. Nachdem der letzte Kunde gegen 03:00 Uhr den Verkaufsraum verlassen hatte, forderte der Budenangestellte ihn auf, seine Rechnung zu bezahlen. „Der Mann hat mich plötzlich mit einem Messer bedroht und dann auch zugestochen“, erklärte der Geschädigte später gegenüber hinzugerufenen Polizisten. Als der Verletzte um Hilfe schrie, ließ der Angreifer von ihm ab, riss die Schublade der Registrierkasse aus der Verankerung und rannte mit seiner Beute weg.

Nach derzeitigem Sachstand stieg der Flüchtende unweit des Tatorts in ein Taxi. Den Fahrer (66) bedrohte der Täter nach Zeugenangaben ebenfalls mit dem Messer. Gemeinsam mit hinzugeeilten Helfern gelang es dem Taxifahrer, den Bewaffneten zu überwältigen und alarmierten Polizisten zu übergeben.


Am Festnahmeort stellten die Beamten die Tatwaffe als Beweismittel sicher.

Rettungskräfte brachten den verletzten Imbiss-Angestellten in ein Krankenhaus. Er konnte die Klinik nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.


Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen wegen schweren Raubes bereits aufgenommen.