Köln: Mann mit gefälsch­te Doku­men­te und Haft­be­feh­le festgenommen

Festnahme - Handschellen - PolizeiFoto: Festnahme mit Handschellen, Urheber: dts Nachrichtenagentur

Am Mitt­woch nahm die Bun­des­po­li­zei am Köl­ner Haupt­bahn­hof zwei Mehr­fach­tä­ter aus Geor­gi­en fest.

Neben diver­ser Haft­be­feh­le und Auf­ent­halts­er­mitt­lun­gen, wies sich einer der Bei­den zusätz­lich mit total­ge­fälsch­ten Doku­men­ten aus. Gegen 09:15 Uhr bemerk­ten Bun­des­po­li­zis­ten an einem abfahr­be­rei­ten ICE zwei Män­ner, die schein­bar ohne Rei­se­ab­sich­ten Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen zu einem Eigen­tums­de­likt vornahmen.

Wäh­rend einer der bei­den durch den Zug ging, gab der ande­re, vom Gleis aus, Klopf­zei­chen durch die Schei­be. Beim Anblick der Beam­ten ver­such­ten die Geor­gi­er durch sofor­ti­ge Rich­tungs­än­de­rung und Igno­rie­ren der Anspra­che der bun­des­po­li­zei­li­chen Kon­trol­le zu ent­ge­hen. Die Beam­ten hiel­ten die Tat­ver­däch­ti­gen an und for­der­ten sie auf, sich auszuweisen.

Wäh­rend die Doku­men­te des 26-Jäh­ri­gen echt waren, zeig­te der 29-Jäh­ri­ge einen Füh­rer­schein und eine Iden­ti­täts­kar­te aus Bul­ga­ri­en, jeweils Total­fäl­schun­gen, vor. Auf der Dienst­stel­le ermit­tel­ten die Beam­ten mit­tels Fin­ger­ab­druck­scan die wah­re Iden­ti­tät der Män­ner. Bei­de waren von der Staats­an­walt­schaft Han­no­ver wegen Dieb­stahls und Ban­den­dieb­stahls zur Fest­nah­me mit Unter­su­chungs­haft­be­fehl ausgeschrieben.

Der 29-Jäh­ri­ge wur­de zusätz­lich von der Staats­an­walt­schaft Ver­den wegen eines wei­te­ren beson­ders schwe­ren Falls des Dieb­stahls gesucht. Wei­ter­hin fan­den die Beam­ten im poli­zei­li­chen Fahn­dungs­sys­tem ins­ge­samt sie­ben Auf­ent­halts­er­mitt­lun­gen (unter ande­rem Han­no­ver, Braun­schweig, Hil­des­heim) für die Poli­zei­be­kann­ten vor.

Neben dem Ver­dacht der Urkun­den­fäl­schung, stand auch der recht­mä­ßi­ge Auf­ent­halt in Deutsch­land in Fra­ge, so dass die Bun­des­po­li­zei bei­de fest­nahm. Zwecks wei­te­rer Ermitt­lun­gen und Bear­bei­tung wur­den die Tat­ver­däch­ti­gen und die Beweis­mit­tel dem zustän­di­gen Kri­mi­nal­kom­mis­sa­ri­at Köln übergeben.

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